Spende fürs DRK

Hilfe für die schnelle Truppe des DRK in Naumburg

Da kam Freude auf: Timo Jassmann (Mitte) von der DRK-Bereitschaft Naumburg erhielt als Spende vom Ersten Multiplan-Fiat-Club, vertreten durch den Naumburger Dieter Rohrbach (rechts) und dem Vereinsvorsitzenden Jens Fröhnel, eine Notfalltasche. Foto: Reinhard Michl

Eine mit medizinischem Equipment gefüllte Notfalltasche im Wert von über 500 Euro hat Timo Jassmann, Vorsitzender der DRK-Bereitschaft Naumburg,  für den ehrenamtlichen Einsatz der Helfer in der Stadt in Empfang genommen.

Gespendet wurde sie vom Ersten Multipla Fiat Club Deutschland. Die über 70 Mitglieder haben zum dritten Mal ihr Jahrestreffen in Naumburg veranstaltet. Der Verein erhebt keine Mitgliedsbeiträge, sondern finanziert sich über Spenden.

Den überwiegenden Teil des Spendenbetrags für die Notfalltasche steuerte Dieter Rohrbach aus Naumburg bei. Er hatte sich wegen der immer höher werdenden Reparaturkosten von seinem 17 Jahre alten Multipla trennen müssen und sich einen Neuwagen des Modells gekauft. Für die Verschrottung erhielt er nicht nur eine Abwrackprämie, sondern in Absprache mit dem Händler durfte er aus seinem alten Wagen auch Ersatzteile ausbauen. Die wiederum bot er beim letztjährigen Vereinstreffen in Barweiler am Nürburgring gegen einen Spendenobulus anderen Vereinsmitgliedern an. Mit dem Hinweis, dass dieses Geld den Naumburger DRK-Helfern zugutekommen soll.

Das alles hat einen persönlichen Hintergrund: „Vor gut zweieinhalb Jahren erlitt ich einen Herzinfarkt“, erzählt Dieter Rohrbach. Die Naumburger DRK-Sanitäter seien innerhalb von wenigen Minuten vor Ort gewesen. Sie leiteten vor Eintreffen des Notarztes und weiterer Rettungskräfte die ersten helfenden Schritte ein und halfen so, das Leben von Rohrbach zu retten.

„Wir sind dringend auf solche materielle und finanzielle Hilfe angewiesen“, erklärt Timo Jassmann. Die meisten Menschen glaubten, dass der bei einem Ernstfall benötigte Inhalt einer Rettungstasche von den Krankenkassen bezahlt werde. Das sei allerdings nicht der Fall. „Vielmehr müssen wir die benötigten Hilfsmittel selbst durch Spenden finanzieren.“

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