SPD Vorschlag 

Neue Flächen für den Wohnungsbau in Naumburg 

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Rare Flächen: Kommunale Bauplätze sind in Naumburg (unser Foto zeigt Häuser aus dem Baugebiet Nernerwiesen) ausverkauft. 

Die Naumburger SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, dass neben der Beseitigung von Wohnungsleerständen in vorhandenen Gebäuden auch wieder Neubauaktivitäten in allen Stadtteilen ermöglicht werden.

Wie der Fraktionsvorsitzende der SPD im Naumburger Stadtparlament, Uwe Förster, betont, könne die Stadt keine Bauplätze mehr zur Verfügung stellen. Die Baugebiete in der Kernstadt und den Stadtteilen Elbenberg und Altenstädt seien ausgereizt. Es gebe aber sowohl einheimische als auch auswärtige Bauinteressenten, die nicht in vorhandene Bausubstanz in den Ortskernen investieren möchten, sondern einen Neubau bevorzugten. Dies gelte gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase. Auch für diese Zielgruppe müsse die Stadt entsprechende Angebote haben.

Die SPD hat deshalb für die nächste Stadtverordnetensitzung am Donnerstag, 5. September, einen Antrag eingereicht, wonach der Magistrat mit den Eigentümern von freien bebaubaren Grundstücken in den Innenbereichen und an den Ortsrändern Kontakt aufnehmen soll mit dem Ziel, die Grundstücke zu erwerben. Um Spekulationen vorzubeugen, seien die Ankaufspreise nach transparenten Kriterien vorher festzulegen. Dadurch könnten Baulücken geschlossen und Randlagen ohne größeren Landschaftsverbrauch abgerundet werden, so Förster.

Darüber hinaus beantragt die SPD-Fraktion, eine Erweiterung der Baugebiete „Nernerwiesen“ in der Kernstadt und „An der kleinen Hardt“ in Altenstädt zu prüfen. In Elbenberg existiere bereits seit Jahren ein Bebauungsplan für den Bereich „Auf dem Heckenrain“. Auch hier solle die Erschließung einiger neuer Bauplätze geprüft werden. Abschließende Entscheidungen könnten die städtischen Gremien dann treffen, wenn der Magistrat die voraussichtlich entstehenden Kosten für den Grunderwerb und die Erschließung ermittelt habe.   

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