Firma bietet Dienstleistungen an und vermietet Multifunktionsraum

Procom Bestmann in Naumburg: Aus Supermarkt wurde Firma mit drei Sparten

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Unternehmer mit Ideen: Jens Bestmann in der Pixelmacherei, seiner zweiten Firma unter dem Dach der neuen Zentrale in Naumburg am Hattenhäuser Weg.

Naumburg. Noch vor gar nicht langer Zeit schepperten dort, wo sich jetzt moderne Büroarbeitsplätze befinden, Einkaufswagen zwischen Lebensmittelregalen.

Dass der Sitz der Firma Procom Bestmann am Hattenhäuser Weg in Naumburg eine Vergangenheit als Supermarkt hat, merkt man heute nicht mehr. Nach einem Umbau und einer Erweiterung, die in diesen Tagen abgeschlossen wird, präsentiert sich das Gebäude als modernes Domizil eines überaus dynamischen Unternehmens, das inzwischen drei Sparten unter einem Dach vereint.

Jens Bestmann siedelte 2009 mit seiner Familie und der 1993 vom Vater gegründeten Firma aus dem bayerischen Rosenheim nach Naumburg. Zehn Leute gehörten da zum Mitarbeiterstamm. Heute sind es 32. Und stand am Anfang der Firmengeschichte noch der Vertrieb von Kassetten für Diktiersysteme im Mittelpunkt, so sind es seit der Übernahme des Betriebs durch Jens Bestmann Headset-Lösungen, also Systeme mit Kopfhörer und Mikrofon, die beispielsweise beim Vertrieb am Telefon oder bei Konferenzen eingesetzt werden.

Letzte Handgriffe: Dirk Loerke und Bernd Skiwa räumen das Tschillich für den Tag der offenen Tür am Samstag ein. Buchungen des barrierefreien Raums gibt es schon bis ins Jahr 2019.

Inzwischen hat sich aber nicht nur der Mitarbeiterstamm deutlich vergrößert, die Firma ist auf weiteren Feldern aktiv. „Wir haben uns vom Headset-Experten zum Akustik-Experten entwickelt“, sagt der 43-jährige Firmenchef. Dazu gehört inzwischen auch die Gestaltung von Räumen, und zwar so, dass die gesamte Geräuschkulisse angenehmer empfunden wird. Büros werden von Procom mit Technik und Schallabsorbern ausgestattet, aber auch Callcenter und aktuell auch ein Kindergarten in Mittelfranken.

Aus der firmeneigenen Werbeabteilungen, die unter anderem auch die Produkte für den Internetauftritt in Szene setzte, ist inzwischen eine eigenständige, weitere Bestmann-Firma entstanden: die Pixelmacherei. Fünf Mitarbeiter beschäftigen sich dort mit Werbegestaltung und Fotoarbeiten – und das nicht nur für Procom Bestmann. Für jedermann bietet die Pixelmacherei die klassischen Familienfotos, Porträts, das Erstellen von Einladungskarten, Fahrzeugbeschriftungen. Und noch mehr: So ist auch die digitale Restaurierung alter Fotoaufnahmen im Programm.

Und dann gibt es jetzt auch das „Tschillich“ zum Chillen, Feiern, für Kochkurse und sonstige Veranstaltungen. Bestuhlt passen in den Raum mit großer, professioneller Küche auf der einen und einer gut sieben Quadratmeter großen Monitorwand auf der anderen Seite 80 Menschen. Ursprünglich sollte es ein Raum für interne Schulungen und Vertriebstreffen werden. Dann aber kam die Idee, einen Multifunktionsraum zu bauen und ihn auch zur Vermietung anzubieten.

Am Samstag, 22. April, werden Pixelmacherei und Tschillich zwischen 14 und 18 Uhr der Öffentlichkeit im Rahmen eines Tags der offenen Tür vorgestellt.

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