Sponsorenlauf

Kirchspiel Elbenberg/Altendorf hat den Mount Everest im Visier

Ausdauer und kräftige Beinmuskeln sind gefragt bei einem Projekt, des Kirchspiels Elbenberg/Altendorf.

Auf den höchsten Berg der Erde, den Mount Everest, hat es das Kirchspiel Elbenberg/Altendorf abgesehen. Auf 8848 Meter soll es im März hochgehen – mit dem Fahrrad, sagt Pfarrer Oliver Jusek. Aber tatsächlich nicht direkt aufs Dach der Welt, sondern nur im übertragenen Sinn auf den Gipfel der legendären Gesteinformation im Himalaya.

Genau genommen geht es um 8848 Höhenmeter, die man am 22. März schaffen will. Und das Ganze für einen guten Zweck. Ein Sponsorenlauf ist an diesem Tag geplant, der dem DRK-Ortsverband Naumburg mit seiner Seniorenbetreuung, der engagierten Bereitschaft und den Helfern vor Ort als Anerkennung für dessen großartigen Leistungen für die Gemeinschaft Geld in die Kasse bringen soll, erklärt der Pfarrer.

Im Kern geht es darum, eine vier Kilometer lange Strecke in der Elbenberger Gemarkung mit dem Rad zu absolvieren, die pro Runde 130 Höhenmeter aufweist. Nach gut 70 Runden wären die 8848 Meter des Mount Everest erreicht. Auf der Strecke soll sich nun allerdings nicht eine einzelne Person verausgaben, die Piste soll von mehreren Teilnehmern unter die Räder genommen werden, die sich im Vorfeld Sponsoren suchen, die für jede absolvierte Runde einen vorher ausgehandelten Geldbetrag zahlen.

Pfarrer Jusek ist begeisterter Radler und wird die sogenannte Challenge auch selbst mitfahren. „Ich bin aktuell bei 30 bis 40 Euro pro Runde“, sagt der Pfarrer zum bisherigen Verhandlungsergebnis mit seinen Unterstützern. „Die anderen Fahrer machen es genauso.“ Zehn sind es, die bislang zugesagt haben, im März mit ihren Rädern auf die Strecke zu gehen. Und es dürfen gerne noch mehr werden.

„Ich habe dazu Leute angesprochen, von denen ich weiß, dass sie sich gerne quälen“, sagt Jussek lachend. Einzeln oder auch in kleinen Gruppen gehen sie am 22. März nach dem Gottesdienst, der um 10 Uhr die Veranstaltung einläuten wird, auf die Strecke. Die führt von der Kirche über den Lochacker, durch den Wald, vorbei an der Schützhütte, dem Sägewerk und dem Dicken Stein wieder runter zur Kirche. „Wir bewegen uns ausschließlich auf öffentlich befahrbaren Wirtschaftswegen“, sagt Oliver Jusek zum Kurs. Den Rundweg habe er im Vorfeld mit den Waldinteressenten abgesprochen.

Die Veranstaltung soll Eventcharakter haben, wünscht sich Jusek, „da soll was los sein“. Das Publikum soll bleiben und während der bis etwa 16 Uhr dauernden Veranstaltung die Fahrer anfeuern. Für die Besucher wird es ein Angebot an Speisen und Getränken geben.

Die Teilnehmer dürfen übrigens ihre Fahrräder ausschließlich mit Muskelkraft antreiben. E-Biker dürfen aber gerne außer Konkurrenz fahren. Wenn sie im Rahmen einer Extra-Challenge ebenfalls für den guten Zweck sammeln, fände Pfarrer Oliver Jusek das aber auch ganz großartig.

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