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Muttertag: Zweifach-Mama aus Altenstädt führt einen Meisterbetrieb

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Von: Stefanie Lipfert

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Mutter und Meisterin Sabrina Kimm und ihre beiden Töchter. Milla links zwei Jahre und Luna vier Jahre
Die Kinder sind ihr Ein und Alles: Mutter und Meisterin Sabrina Kimm und ihre beiden Töchter. Milla links zwei Jahre und Luna vier Jahre © Stefanie Lipfert

Sabrina Kimm führt als Meisterin einen Sanitärsbetrieb, wuppt dabei ihre zwei Kinder und bekommt alles unter einen Hut.

Altenstädt – Sabrina Kimm führt als Installateur- und Heizungsbaumeisterin erfolgreich den Vertrieb und die Vermittlung für Heizungen und den sanitären Bereich. Doch neben der Leitung des Familienbetrieb und erzieht ihre zwei Töchter Luna-Marie (zwei Jahre) und Milla-Ines (vier Jahre).

Ihre Ausbildung hat sie in Bremen absolviert, seit dem Jahr 2020 hat sie den Betrieb vom Vater übernommen, als dieser in Rente gegangen ist.

„Oft ist es nicht so einfach, den Betrieb und die Kinder unter einen Hut zu bringen“, erzählt die 34-Jährige. Denn die Tage seien vollgepackt mit Terminen auf der Baustelle und Zeit für die Mädchen.

Wenn die Kinder in die Kita gebracht wurden, beginnt für Sabrina der Arbeitstag

Der Morgen beginnt normalerweise damit, dass Luna und Milla frühs aufgeweckt und für die Kita fertiggemacht werden.

Wenn die Kinder dann weggebracht wurden, beginnt für Sabrina Kimm der Arbeitstag: Bürozeiten, Begehungen auf Baustellen und Kundenberatungen stehen auf der Tagesordnung. „Seitdem die Jünste auf der Welt ist, hat sich noch mal einiges bei uns verändert“, berichtet Sabrina.

„Ich erinnere mich noch, als ich mit Milla im neunten Monat schwanger war, habe ich immer noch Heizungen montiert“.

„Es dreht sich im Betrieb alles um die Kinder, die stehen an absolut erster Stelle“

Da auch jetzt Luna in die Kita geht, ändert sich die Nachmittagsplanung: Luna und Milla bleiben bis 12 Uhr in der Kita und Sabrina Kimm holt sie ab. Meistens kocht Oma Ute Kimm (58 Jahre) für die Kinder und es geht dann ab zum Mittagsschlaf.

Dann hat Mama Sabrina die nächsten drei Stunden Zeit, noch einige Termine wahrzunehmen und produktiv zu sein. Denn ab 15.30 Uhr wollen die Kinder zu Hause beschäftigt werden. Abends bringt der Vater der beiden Kinder, der auch im Betrieb tätig ist, die Mädchen ins Bett.

„Es dreht sich hier im Betrieb alles um die Kinder, denn die stehen an absolut erster Stelle“, bestätigt die zweifache Mama.

„Manchmal habe ich die Kinder in der Babyschale mit auf die Baustelle genommen“

Termine mit Kunden werden meist dann vereinbart, wenn die Kinder schon in der Kindertagesstätte sind, auch verschiedene Baustellenbesuche werden an die Bedürfnisse der Kinder angepasst.

„Manchmal habe ich die Kinder in der Babyschale mit auf die Baustelle genommen, so ist das dann, wenn es nicht anders geht“, erzählt Sabrina. Wenn am Wochenende der ein oder andere Baustellenbesuch ansteht, passen die Großeltern auf die Kinder auf.

„Die Kinder sind einfach das A und O hier “, sagt die Meisterin. Vor allem, wenn es um Termine geht, die an den Tagesablauf der Kinder ausgerichtet werden müssen.

„Meine Mama ist einfach immer für mich da, ganz egal um was es auch geht“

Am Anfang habe der Großvater und auch die Uroma auf die beiden Kinder aufgepasst, sonst hätte die 34-jährige Mutter ohne die Unterstützung ihrer Familie nicht so durchstarten können mit ihrem eigenen Betrieb.

Vor allem ihrer Mutter Ute sei sie sehr dankbar. „Meine Mama ist einfach immer für mich da, ganz egal um was es auch geht“, sagt Sabrina Kimm. (Stefanie Lipfert)

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