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Sternsinger als Segensbringer unterwegs

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Von: Reinhard Michl

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Gut gelaunt trotz des schlechten Wetters: 23 Mädchen und Jungen, aufgeteilt in sechs Gruppen, überbrachten in Naumburg als Heilige Drei Könige kostümiert den Segen.
Gut gelaunt trotz des schlechten Wetters: 23 Mädchen und Jungen, aufgeteilt in sechs Gruppen, überbrachten in Naumburg als Heilige Drei Könige kostümiert den Segen. © Reinhard Michl

Am Sonntag waren unter anderem in Naumburg Sternsinger unterwegs, um Segen zu bringen und für notleidende Kinder in aller Welt zu sammeln.

Wolfhager Land – In den zum katholischen Pastoralverbund St. Heimerad Wolfhager Land gehörenden Kommunen erklang in diesen Tagen wieder der Segenswunsch der Sternsinger „Wir grüßen das Haus und wünschen euch allen von Herzen das göttliche Wohlgefallen“. Dazu gab es das Lied „Seht ihr unsern Stern dort stehen, helles Licht in dunkler Nacht.“

Dargeboten wurde der Segenswunsch sowie das Lied von Mädchen und Jungen in den Kostümen der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Unterwegs waren sie in den katholischen Kirchengemeinden St. Crescentius (Naumburg) mit der Filialkirche St. Elisabeth (Merxhausen), St. Maria (Wolfhagen), Heilig Kreuz (Zierenberg) und der zu Volkmarsen gehörenden Filialgemeinde Herz Jesu (Wettesingen) nach dem jeweiligen Aussendungsgottesdienst. Dort zogen die Gruppen von Haus zu Haus, beziehungsweise besuchten sie die Gläubigen, die im Vorfeld einen Besuch der Sternsinger angemeldet hatten.

Waren Segensgruß und Lied verklungen, schrieben die jungen Besucher mit Kreide den Segenswunsch an die Haustür oder klebten den vorgedruckten Aufkleber daran: „20 - C+M+B - 23.“ Wobei die Buchstaben zwischen der Jahreszahl nicht die Namen der Heiligen Drei Könige (Caspar, Melchior, Balthasar) symbolisierten, sondern für den lateinischen Segen „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) stehen.

Zum Abschluss eines jeden Besuchs kam die mitgeführte Sammeldose zum Einsatz, verbunden mit der Bitte um eine Spende für einen guten Zweck. „Kinder stärken – Kinder schützen“ lautet das Motto der diesjährigen Aktion. Und dieses Motto gilt nicht nur im aktuellen Schwerpunktland Indonesien, sondern weltweit. Mit den eingesammelten Spendengeldern – trotz Coronakrise kamen im vorigen Jahr bundesweit mehr als 38 Millionen Euro zusammen – werden weltweit Projekte und Hilfsprogramme für Kinder nachhaltig unterstützt und gefördert.

In Naumburg machten sich nach intensiver Vorbereitung unter der Gesamtleitung von Tanja Hable am Sonntag 23 Mädchen und Jungen auf den Weg. Darunter auch evangelische Kinder. Jede Gruppe wurde von mindestens einen Erwachsenen begleitet. Vor ihrem Marsch durch die Stadt an der kleinen Elbe fand in der katholischen Stadtpfarrkirche ein von Stadtpfarrer Johannes Kowal zelebrierter Aussendungsgottesdienst mit Segnung statt.

Bereits sechs Tage vor dem Start in der Kernstadt waren die Naumburger Sternsinger schon in den Fuldaer Dom gefahren, um dort am Aussendungsgottesdienst für das gesamte Bistum durch Bischof Dr. Michael Gerber teilzunehmen. (Reinhard Michl)

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