Raum wurde zuvor von der Feuerwehr genutzt

Jugendliche aus Oelshausen beziehen jetzt ihr neues Domizil

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Neuer Jugendraum in Oelshausen: Es freuen sich (vorne, von links) Niklas, Louis, Jonas, Lukas, Maximilian, Robin und Miriam mit Stadtjugendpflegerin Stephanie Rauscher (hinten rechts)

Oelshausen. Die Freude und den Stolz über das Erreichte konnte man Miriam, Niklas, Louis, Jonas, Lukas, Maximilian und Robin schon im Gesicht ablesen.

Zusammen mit anderen Kindern und Jugendlichen aus Oelshausen hatten sie unter Federführung der Zierenberger Stadtjugendpflegerin Stephanie Rauscher ein halbes Jahr lang die Ärmel hochgekrempelt und kräftig mit angepackt, damit der neue Jugendraum fertig gestellt werden konnte.

Der neue und über 50 Quadratmeter große Jugendraum befindet sich im Dachgeschoss des Dorfgemeinschaftshauses und wurde in den vergangenen Jahren von der Freiwilligen Feuerwehr genutzt. Durch den Um- und Erweiterungsbau des Ende 2014 eingeweihten Feuerwehrstützpunktes konnte der Raum als offene Begegnungsstätte für die Oelshäuser Jugend umgewidmet werden. Er erstrahlt nun im neuen Glanz, wobei die Jugendlichen bei der Ausstattung schon ein Wort mitreden konnten. Neben einer Fachwerk-Deckenkonstruktion und einem aufwändigen Fußbodenbelag gibt es eine große Polstersitzecke mit TV-Gerät, eine aus mehreren Tischen und Stühlen bestehende Sitzgruppe und eine Koch- und Backzeile mit einer trennenden Küchenbar.

Die Eigenleistungen der Jugendlichen und auch das Sponsering von Material durch örtliche Firmen nicht mitgerechnet hat die Stadt Zierenberg für den neuen Jugendraum rund 6000 Euro investiert.

„Geld gut angelegt“ 

Bürgermeister Stefan Denn erklärte während der kleinen Einweihungsfeier: „Auch in Anbetracht der prekären Finanzen der Stadt ist das sehr gut angelegtes Geld.“

Dabei wird es nicht bleiben. Denn die Stadt Zierenberg will sich in ihrer gesamten Jugendarbeit mit neuen Konzeptionen nicht nur durch die Einstellung eines zweiten Jugendpflegers neu aufstellen, sondern auch mit der Schaffung eines neuen Jugendzentrums in der Kernstadt. Das Stadtoberhaupt: „Dafür benötigen wir auch die Unterstützung privater Sponsoren.“

Stadtjugendpflegerin Stephanie Rauscher wird in Oelshausen künftig im neuen Domizil jeweils immer donnerstags von 16 bis 19 Uhr zwei Gruppen betreuen. Einmal Kinder von sechs bis zwölf und ab 13 Jahre, wobei mit den älteren Jugendlichen zusätzliche Öffnungs- und Betreuungszeiten geplant sind. „Die Kinder und Jugendlichen sind für Sauberkeit und Ordnung in ihrem neuen Treffpunkt selbst verantwortlich und sollen später auch die Schlüsselgewalt übernehmen können“, sagte Stephanie Rauscher. (zih)

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