Helfer der Waldbühne Niederelsungen bereiten Spielstätte für Romeo und Julia vor

Schuften für Shakespeare auf der Waldbühne Niederelsungen

Niederelsungen. Ab dem 22. Juni wird auf der Waldbühne Niederelsungen ein Klassiker unter den Theaterstücken gespielt. 18 Vorstellungen der Liebesgeschichte von Romeo und Julia werden gezeigt.

Der lange Winter hat den Start für den Bühnenaufbau verzögert. Aber seit Ostern arbeitet man fleißig an der Umsetzung des Theaterklassikers von William Shakespeare. Im Durchschnitt beteiligen sich 15 bis 20 Helfer im Alter zwischen 15 und 84 Jahren an den Samstageinsätzen.

Die Zuschauer erwartet eine Liebesgeschichte mit Degenkämpfen und Schlägereien, versprechen die Verantwortlichen.

„Bis zum 22. Juni müssen die Fassaden aufgestellt und gestrichen, die Hintergründe fertiggestellt und Tische und Stühle gebaut werden“, sagt Bühnenmeister Günter Böhle. Darüber hinaus müssen die Tribünen noch von Unkraut und Moos befreit werden.

Romeo und Julia ist nicht das erste Shakespeare-Stück, das die Niederelsunger Waldbühne aufführt. Gespielt wurden bereits Was ihr wollt und Der widerspenstigen Zähmung. Zum Bühnenbild der aktuellen Shakespeare-Inszenierung wird ein römisches Theater, das Haus von Romeo und Julia und das Haus des Paters aufgebaut.

„Zuschauer, die uns kennen, wissen, dass sie auf der Waldbühne etwas Besonderes erwarten können“, sagt Regisseur Arnd Röhl. „Neben kleinen Szenen wird es auch große Volksszenen mit Gefechten und Tanz geben.“

Vor zwei Jahren wurde Ben Hur mit sehr großem Erfolg gespielt. Daher lag es nahe, wieder einen Klassiker zu spielen, sagt der Regisseur.

Von Johanna Uminski

Rubriklistenbild: © Uminski

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