Ton ist seine Passion

Skulpturen-Ausstellung von Helmut Mander im Kloster Hasungen

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Freut sich als Ur-Burghasunger auf seine erste Ausstellung im Museum Kloster Hasungen: Helmut Mander vor einigen seiner Werke.

Burghasungen. Mit dem Werkstoff Ton hat Helmut Mander seinen persönlichen Weg gefunden, wechselnde Emotionen darzustellen. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere wieder, wenn Mander am Sonntag, 5. Oktober, 17 Uhr, im Burghasunger Museum Kloster Hasungen die Ausstellung „Querschnitte“ eröffnet.

Neben tönernen Torsi und Kopf-Skulpturen schafft der 58-Jährige gern Figuren, die Eigenarten von Mitmenschen liebevoll und ironisierend abbilden.

Die ist nicht nur für das Museum, sondern auch für den Künstler selbst etwas ganz besonderes, denn zum ersten Mal stellt Mander als Ur-Burghasunger offiziell im neuen Museum seiner Heimatgemeinde aus. „Ich bin schon ein wenig aufgeregt“, gesteht er, schließlich hätten viele Burghasunger bislang seine Werke noch nicht gesehen. Im Museum, wo sich seine Skulpturen in den bauhandwerklichen Ausstellungsteil zum früheren Kloster Hasungen einfügen, will er die Betrachter aktiv in seine Kunstwerke einbeziehen, denn „die Gedanken, die zu Formen werden, erschließen sich oft erst auf den zweiten Blick“.

Mehr als nur ein Hobby

Für den Justizhauptwachtmeister im Kasseler Landgericht ist die Kunst mehr als nur ein Hobby: „Mich fasziniert, was meinen Händen entspringt.“ Er formt seine „zweideutigen Werke“, wie er sie selbst nennt, aus Ton, Metall, Porzellan und Holz. In eine Schublade will er sich nicht stecken lassen, er sieht sich weder als Töpfer noch als Bildhauer. Oft kombiniert er mehrere Materialien, mitunter sind in Tonoberflächen Halbedelsteine oder schlichte Nägel aus Metall eingearbeitet.

Inzwischen sind Manders Werke in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und im Ausland zu sehen gewesen, sowohl in Einzel- wie in Gruppenausstellungen.

In Zierenberger Stadtteil sind Manders Werke vom 5. Oktober bis 2. November während der gewohnten Museums-Öffnungszeiten sonntags und mittwochs von 14 bis 17 Uhr zu sehen, an den Sonntagen wird der Künstler selbst anwesend sein. Die Vernissage am kommenden Sonntag, zu der der Hofgeismarer Reiseschriftsteller und Lyriker Dieter Christian Ochs die Laudatio halten wird, beginnt um 17 Uhr.

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