Seniorenclub kümmert sich seit 45 Jahren um älteste Zierenberger

Koordiniert die Einsatzplanung der Seniorenclub-Helferinnen: Edeltraud Drößler. Foto: Hoffmann

Zierenberg. Wenn es einmal im Jahr im Zierenberger Christopherushaus nach köstlichen Weihnachtsgewürzen duftet, dann treffen sich die Frauen des Seniorenclubs Christopherus zum Punschkränzchen. Doch was auf den ersten Blick nach einem gemütlichen Nachmittag in heiterer Runde aussieht, ist in Wirklichkeit ein Arbeitstreffen.

Denn hier wird seit 45 Jahren der Einsatzplan der knapp 40 Helferinnen bekanntgegeben, die sich mit viel Liebe um die ältesten Einwohner der Warmestadt kümmern.

Etwa 45 Mal im Jahr laden sie zum Seniorennachmittag ein, und das ist mit Vorbereitungen verbunden. „Wir müssen vor dem Eintreffen unserer Gäste die Tische dekorieren, Kaffee kochen, Kuchen schneiden, kalte Getränke besorgen und ein Programm vorbereiten“, sagt Irmgard Löber, die schon seit 1983 eine der fleißigen Bienen ist. „Es macht mir einfach Spaß, den alten Leutchen eine schöne Zeit zu bereiten und ich bin immer zur Stelle, wenn es mir möglich ist.“

Sonderveranstaltungen

Irmgard Löber

Darüber freut sich vor allem Edeltraud Drößler, die im Seniorenclub die Einsatzplanung übernommen hat. Je näher das Punschkränzchen rückt, desto mehr Arbeit kommt auf sie zu. Stundenlang verbringt sie dann am Computer, um alle Arbeitseinsätze für das kommende Jahr zu koordinieren. In Viererteams teilt sie ihre Damen ein, damit alle Arbeiten zu den zahlreichen Terminen unkompliziert über die Bühne gehen können.

Alle Hände voll zu tun haben sie auch vor Sonderveranstaltungen, wenn etwa zum Oktoberfest an die Stelle des Kuchens deftige Leckereien rücken. Der letzte Mittwoch eines jeden Monats ist für Geburtstage und Spiele vorgesehen. Zusätzlich zu den gemütlichen Treffen im Christopherushaus geht es zwölf Mal im Jahr auf Ausflugsfahrten, die dank der Vorbereitung durch Seniorenclubleiterin Ellen Weis mittlerweile heiß begehrt sind und auch für die vielen Helferinnen zu den Höhepunkten des Jahres zählen.

Tragen und getragen werden: Die fleißigen Helferinnen des Zierenberger Seniorenclubs mit Pfarrer Friedemann Rahn. Foto: Hoffmann

„Tragen und getragen werden“ lautet das Motto des Seniorenclubs, und das ist laut Drößler auch das, was die Mitglieder des Helferteams empfinden. Der Lohn für ihre oft anstrengende Arbeit seien nicht nur lobende Worte, sondern auch das Strahlen in den Augen der Senioren.

Kontakt

Der Seniorenclub freut sich über neue Mitglieder, die Lust auf eine ehrenamtliche Tätigkeit haben. Wer Interesse hat, kann sich bei Edeltraud Drößler unter Telefon 05606-1256 melden.

Von Sascha Hoffmann

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