Sie können der Hitze nicht entkommen

Zu Besuch an besonders heißen Arbeitsplätzen im Wolfhager Land

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Kein Schatten weit und breit: Auf der Baustelle zwischen Wolfhagen Bründersen und Altenstädt arbeiten die Bauarbeiter auch bei großer Hitze. 

Das Hoch „Ulla“ beschert uns besondere Hitze. Während viele sich nach einer Abkühlung sehnen, gibt es noch diejenigen, die draußen und im Umfeld der hohen Temperaturen arbeiten müssen.

Auf der Baustelle zwischen Bründersen und Altenstädt erklären Polier Sascha Thettenborn und Facharbeiter David Prosius, dass der Arbeitsalltag an besonders heißen Tagen deutlich früher beginnt, um der Hitze etwas zu entgehen und trotzdem die Fristen einzuhalten. Wichtig sei es vor allem, viel zu trinken, um den Kreislauf aufrecht zu erhalten.

Im Freibad in Wolfhagen wacht Bademeister Kai Frühwald souverän mit seinen Kollegen über zeitweise bis zu 350 Badegästen. Sein Job bestünde jedoch aus weit mehr, als nur am Beckenrand zu stehen, „was viele Besucher immer wieder annehmen würden“, so Frühwald. Auch bei diesen Temperaturen müsse er stehts wachsam sein, herumlaufen und immer die Badegäste im Blick behalten. In seltenen Fällen gäbe es auch mal eine Zurechtweisung bei Fehlverhalten. Zum Umgang mit der Hitze „hilft immer zwischendurch eine kalte Dusche“. Die Sonnenbrille sei für ihn genauso wichtig, denn das Wasser reflektiert viele Sonnenstrahlen und davor müsse er seine Augen schützen.

Einsätze im Wasser habe er bisher auch noch nicht erlebt, die Meisten habe er auf Grund von Insektenstichen oder Ohnmachtsanfällen. Auch im Schwimmbad sollten die hohen Temperaturen nicht unterschätzt werden, es sei wichtig stehts Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Bademeister Kai Frühwald im Wolfhager Freibad.

Im „La Lanterna Pizzeria, Ristaurante und Eis-Café“ gibt es noch Pizza aus einem echten Steinofen. Dieser heize sich bis zu 450 Grad Celsius auf und strahlt auch Hitze aus.„Das ist alles eine Sache der Gewöhnung“ versicherte der Pizzabäcker Romano. Durch das „La Lanterna“ zieht auch immer ein kleiner Wind, was es für die Gäste und dem Personal erträglicher macht.

Pizzabäcker Romano und Jonuzi (von links) in der Pizzeria La Lanterna.

Von Patrick Eckhardt

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