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SPD Zierenberg will noch mehr Energie sparen

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Von: Monika Wüllner

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Steckdose aus - eine Möglichkeit im Kleinen Energie zu sparen.
Steckdose aus - eine Möglichkeit im Kleinen Energie zu sparen. © Karl-Josef Hildenbrand

Antrag zur Überprüfung weiterer Möglichkeiten bei drohendem Engpass.

Zierenberg – Die SPD in Zierenberg will im Hinblick auf den kommenden Energieengpass noch weiteres Einsparpotenzial ermitteln.

Deshalb stellt sie zur nächsten Stadtverordnetensitzung am 19. September einen Antrag.

„Bürgerinnen und Bürger sind deutschlandweit dringend aufgerufen, Energie zu sparen. Unsere Stadt sollte daher im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit gutem Beispiel vorangehen, schnell umsetzbare Maßnahmen ergreifen und zusätzliche Einsparpotenziale ermitteln,“ begründet der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Zierenberger Stadtparlament, Marco Steinert, einen aktuellen Antrag.

Für den kommenden Herbst und Winter sei ein Energieengpass zu befürchten und eine bestmögliche Vorbereitung erforderlich.

Deshalb beauftragen die Genossen den Magistrat, alle Möglichkeiten zur Einsparung von Energie (Strom/Gas/Öl) sowie Wasser zu ermitteln und schnellstmöglich umzusetzen. Die identifizierten und umgesetzten Maßnahmen zur Einsparung und ihr mögliches Potenzial, sollen der Stadtverordnetenversammlung in der Novembersitzung vorgestellt werden, um als Grundlage für weitere Entscheidungen zu dienen.

„Wir gehen davon aus, dass die Verwaltung bereits im Sinne unseres Antrages initiativ ist und möchten erreichen, dass diesen Bemühungen die volle Unterstützung des Stadtparlaments zugesichert wird,“ betont Steinert. „Die Straßenbeleuchtung komplett auf den bisher schon ab 23 Uhr geltende Sparbetrieb umzustellen, halten wir zum Beispiel für eine rasch umsetzbare und wirksame Maßnahme,“ erklärt der Fraktionsvorsitzende. „Mit jedem eingesparten Prozentpunkt wird der städtische Haushalt entlastet, und diese Entlastung kommt den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute, die in der finanziell schwerer werdenden Zeit nicht noch weiter belastet werden sollen,“ sind sich die Genossen einig.

Hierbei sei sorgfältig zu prüfen, ob und wie Einsparungen erreichbar sind, die über die vom Bund/Land geforderten beziehungsweise zu erwartenden Mindestanforderungen hinausgehen. Auch auf diese Weise werde den Bürgern signalisiert, dass von städtischer Seite alles unternommen werde, um größtmögliche Einsparungen zu erreichen.

Außerdem wünsche sich die SPD, dass die Stadtverordnetenversammlung unter anderem an Kirchen und Vereine appelliert, die von ihnen finanzierte Beleuchtung von Gebäuden zu minimieren beziehungsweise die Beleuchtung komplett auszuschalten. (Monika Wüllner)

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