Ausflugstipps im Wolfhager Land: Rauf zur größten Burgruine Nordhessens

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Blick über das Wolfhager Land: Die Weidelsburg erhebt sich hoch oben auf einem steilen Basaltkegel. 

Wandern, Kultur und die größte Burgruine Nordhessens – im Wolfhager Land ist für jeden etwas dabei - wir haben eine kleine Auswahl mit Ausflugstipps der Region zusammengestellt.

Der Habichtswaldsteig

„Auf den Schwingen des Habichts“, lautet das Motto des Habichtswaldsteiges. Der Greifvogel ist der Namensgeber des Mittelgebirges Habichtswald und in der Region zu Hause – und deswegen zum Symbol des 2011 eingeweihten Wanderweges geworden. 

Die Region ist aber nicht nur die Heimat des Habichts, sondern auch der Brüder Grimm. Und so kommen Wanderer hier auch an einigen märchenhaften Orten vorbei: der Berg der Fee bei Breuna, das Land der Riesen bei Wolfhagen und das Tal der Quellen bei Naumburg.

Im Reich der Kühe: Auf dem Habichtswaldsteig gibt es viel zu entdecken. Hier auf dem H2 am Hohen Dörnberg. 

Der 85 Kilometer lange Premiumwanderweg beginnt in Zierenberg und führt über Habichtswald vorbei am Herkules, an Schauenburg, Niedenstein, Bad Emstal, Wolfhagen und Naumburg und von dort zum Edersee. Außerdem gibt es acht Extratouren, die zehn bis 17 Kilometer lang sind.

Entlang des Weges gibt es zahlreiche Gelegenheiten für Unterkunft und Rast. 

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Die Weidelsburg

Die Weidelsburg, die größte Burgruine Nordhessens, überblickt das Wolfhager Land vom fast 500 Meter hohen Weidelsberg. Schon von Weitem sind die gut erhaltenen Wohn- und Tortürme der im 12. Jahrhundert erbauten Burganlage zu sehen. Bei gutem Wetter gibt es in der Baude Bewirtung – das erkennt man daran, ob die Fahne gehisst ist oder nicht. Bei klarer Sicht sollte man außerdem einen Gang auf den Aussichtsturm nicht versäumen, denn dann kann man von dort die Burg Waldeck und sogar die 25 Kilometer entfernte Daseburg bei Warburg erkennen.

Führungen werden auf Anfrage (mindestens drei Wochen im Voraus) angeboten, Termine können mit Heinrich Bachmann, Tel. 0 56 92/ 47 07, abgesprochen werden.

Noch mehr Tipps für die Region:

Das Regionalmuseum

Der Tresor der Luther-Zeit: eine Giebeltruhe. Es ist ein Original aus dem 16. Jahrhundert und im Regionalmuseum zu sehen. 

Martin Luther ist im Jubiläumsjahr der Reformation allgegenwärtig. Die Ausstellung „Reformation – Martin Luther und seine Zeit“ im Regionalmuseum Wolfhager Land bietet zahlreiche Originalstücke aus der Reformationszeit: Alte Bibeln, Flugschriften, Urkunden – auch ein Sandsteinrelief, das die Meinungsunterschiede beim Marburger Religionsgespräch veranschaulicht, sind zu sehen. Besonderes Augenmerk wird auf die Abläufe der Reformation in Hessen gelegt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 1. Oktober geöffnet, und zwar dienstags bis donnerstags von 10 bis 13 und von 14 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Die Hummelwerkstatt

Sie entführt in die Welt der Hummeln: Claudia Thöne leitet die Hummelwerkstatt in Naumburg.

Alles über Hummeln kann man in der Hummelwerkstatt in den Elbeauen am Ortsausgang von Naumburg erfahren. Eine der Attraktionen ist der Rotlichtraum, in dem es, geschützt durch eine Plexiglasscheibe, einige Hummelnester gibt. Die Tiere können das Nest über Röhren jederzeit verlassen, und die Menschen können ihnen dabei aus nächster Nähe zusehen.

Geöffnet ist bis zum 30. August mittwochs von 15 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 14 bis 16 Uhr. Kontakt: Tel. 0 56 25/79 09 73.

Das Naturparkzentrum

Veranstaltungen rund um die heimische Natur bietet das Naturparkzentrum Habichtswald in Zierenberg an. 

Der Namensgeber des Naturparks: der Habicht.

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