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Stadt Wolfhagen investiert in Hochwasserschutz in Altenhasungen

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Von: Antje Thon

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Letzte Engstelle der Erpe in Altenhasungen: Sie befindet sich wenige Meter neben der Brücke Heerstraße und soll noch in diesem Jahr beseitigt werden.
Letzte Engstelle der Erpe in Altenhasungen: Sie befindet sich wenige Meter neben der Brücke Heerstraße und soll noch in diesem Jahr beseitigt werden. © Antje Thon

Engstelle der Erpe wird beseitigt.

Altenhasungen – Möglichst noch in diesem Jahr soll die letzte Engstelle der Erpe in Altenhasungen beseitigt werden. Das hat nun Stephan Schmidt angekündigt, der sich im Wolfhager Rathaus unter anderem um den Hochwasserschutz kümmert.

Die Passage befindet sich an der westlich gelegenen Seite der von Hessen Mobil erst kürzlich erneuerten Brücke, über die die Heerstraße verläuft. Mit der Erneuerung sei es zwar gelungen, der Erpe unter der Brücke mehr Platz zu geben, nun müsse aber auch das Nadelöhr wenige Meter bachabwärts beseitigt werden, sagt Schmidt. Nur so lasse sich verhindern, dass es nach starken Niederschlägen zu Rückstaus und möglichen Überschwemmungen komme. Und da nur wenige Meter weiter ein Graben an die Erpe anschließt, der Wasser vom Bärenberg mit sich führt, sei ein gewisses Hochwasserrisiko an dieser Stelle gegeben.

Der städtische Bauhof soll die Baggerarbeiten übernehmen, das Bachbett verbreitern und mit den noch vorrätigen Wasserbausteinen das Ufer stabilisieren. Weil sich auf dem fraglichen Grundstück ein zugeschütteter, alter Keller befindet, können nur etwa drei Meter des Ufers zurückgebaut werden, sagt Schmidt. Andernfalls würde das Vorhaben zu teuer, auch deshalb, weil dann Kosten für die Entsorgung des Bauschutts anfielen. (Antje Thon)

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