Auch Vorrangflächen bei Istha und bei Nothfelden im Regionalplan

Weitere Anlagen möglich

Wolfhagen. Die Stadt Wolfhagen möchte keine weitere Verspargelung der heimischen Landschaft. Das haben Wolfhagens Bürgermeister Reinhard Schaake und auch Kommunalpolitiker öfter betont.

RP: Nicht ungewöhnlich

Es sei nicht ungewöhnlich, sagt Michael Conrad vom Regierungspräsidium, „dass sich im Regionalplan nicht jeder Wunsch einer Gemeinde wiederfindet“. Conrad: „Das geht anderen Gemeinden in anderen Bereichen des Regionalplans auch so. In diesem Falle ist man bereits an einigen Stellen des Wolfhager Landes auf die Widerstände eingegangen. Deshalb sind es auch nur so – vergleichsweise – kleine Flächen, die schließlich in den Regionalplan aufgenommen wurden.“

In der Vergangenheit hat gerade die Bürgerinitiative „Keine Windkraft in unseren Wäldern“, die damit auch den Waldstandort Rödeser Berg ablehnt, vor zunehmender Verspargelung gewarnt. „Es ist nach wie vor das politische Ziel in Wolfhagen, sich auf den Windkraftstandort Rödeser Berg zu konzentrieren und die anderen Flächen für Windkraft zu verhindern“, sagt Bürgermeister Schaake, der aber an dieser Stelle einräumt, „keinen Trumpf zu haben“.

Im Regierungspräsidium gebe es aber noch keine konkreten Anträge für Windkraftanlagen auf diesen Flächen, erklärt Sprecher Conrad. Er sagt, dass zu den maximal fünf Anlagen auf dem Rödeser Berg noch bei Istha und zwischen Nothfelden und Oberelsungen zusammen ungefähr acht Windräder kommen könnten. (awe)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.