Proben für "Ben Hur"auf der Waldbühne Niederelsungen

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Sorgen für spannende Theaterszenen: Erwin Borkenhagen mit seinen Norikern. Die Pferde und die Fahrer beweisen beim Gekurve auf der Mini-Bühne starke Nerven.

Niederelsungen. Der Boden bebt, die Massen jubeln und von oben brennt heiß die Sonne: Zwei Gespanne mit schweren Kaltblütern wirbeln wie Urgewalten über die enge Bühne. Immer wieder rasen die Wagen vorbei, bis endlich der Sieger feststeht: Judah Ben Hur. Das Volk jubelt, Regisseur Arnd Röhl ist zufrieden. Nächste Szene.

Die Waldbühne lässt es krachen: Ein gigantisches Werk mit Wagenrennen, Galeerenkämpfen und Massenszenen feiert am 25. Juni auf der Waldbühne Premiere. Die Proben laufen derzeit auf Hochtouren. Übrigens auch der Kartenverkauf: 12.000 Karten sind schon vorbestellt.

Proben für "Ben Hur"auf der Waldbühne Niederelsungen

Allein 150 Akteure stehen während des temporeichen Wettkampfs zwischen Ben Hur, der von Michael Schneider gespielt wird und Mussala (Dieter Wehner) auf der Bühne, weitere 100 sorgen für den reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen. Noch wird nicht an einem Stück geprobt. Arnd Röhl lässt einzelne Szenen spielen. Die, die gerade nicht dran sind, picknicken in den Rängen.

Am Rande des Geschehens wartet ein weiterertierischer Akteur auf seinen Einsatz, das Kamel Xalxar. Ina Brendel, die auf dem Tier reiten wird, reicht ihm einen Leckerbissen, damit es sich an sie gewöhnt. Die Kinder drum herum halten respektvoll Abstand, denn nicht nur Lamas, auch Kamele können spucken.

Bei der nächsten Probe ist die Seeschlacht angesagt, ein weiterer optischer Höhepunkt des Theaterspektakels. In 400 Arbeitsstunden haben die Niederelsunger die überdimensionale römische Galeere gebaut.

Waldbühnensprecher Werner Schmidt: „Das Stück ist aber nicht allein auf die zwei Höhepunkte zu begrenzen, in der brandneuen Version des Klassikers wird es allerhand Überraschungen geben.“

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