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Wieder Busfahrten für Kinder nach Oberlistingen?

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Von: Monika Wüllner

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Der Schulbus fährt, der Gemeindebus derzeit nicht mehr: Kindergartenkinder müssen von Eltern von Niederlistingen zur Kindertagesstätte nach Oberlistingen gebracht werden.
Der Schulbus fährt, der Gemeindebus derzeit nicht mehr: Kindergartenkinder müssen von Eltern von Niederlistingen zur Kindertagesstätte nach Oberlistingen gebracht werden. © monika wüllner

Gemeinde hat Transfer zwischen Niederlistingen und Oberlistingen eingestellt.

Niederlistingen – Die Streichung des Bustransfers für die Kindergartenkinder von Niederlistingen nach Oberlistingen wurde während der Ortsbeiratssitzung in Niederlistingen heftig diskutiert. Jetzt soll überprüft werden, ob und wie das Angebot doch wieder umgesetzt werden kann. „Wir sind an einer guten Lösung gemeinsam mit den Eltern sehr interessiert“, erklärte der Niederlistinger Ortsvorsteher Friedhelm Becker. Betroffen vom Bustransfer seien elf Kinder. Viele würden aber ohnehin mit dem privaten Auto zur benachbarten Kita gebracht. Es handelt sich hier um eine Strecke von rund einem Kilometer.

Mitglieder des Ortsbeirates und die zahlreich erschienenen Eltern kritisierten die kurzfristig verkündete Streichung des Angebotes. Breunas Bürgermeister Jens Wiegand erörterte die Gründe für die Streichung: Es gibt derzeit keinen Fahrer für den Gemeindebus. Friedhelm Becker erklärte, das der Wegfall des Transfers sich bei der Ansiedlung junger Familien in Niederlistingen negativ auswirken werde.

Aus der Elternschaft wurde darauf hingewiesen, dass seitens der Gemeinde gerade mit diesem Angebot geworben wurde. In der Diskussion kam man schließlich überein, nochmals zu prüfen, unter welchen Bedingungen gegebenenfalls eine Wiederaufnahme des Fahrdienstes möglich sein könnte. Mit Blick auf die Finanzlage der Gemeinde soll geprüft werden, ob die Eltern sich mit einem Fahrgeld an den Kosten beteiligen müssen. „Zum Nulltarif wird es nicht gehen können“, so Becker. Weiter zu klären wäre eine Mindestanzahl von Kindern, um das Angebot vorzuhalten. Schließlich soll auch vonseiten der Eltern geprüft werden, ob aus deren Reihen Fahrer gestellt werden können. Jetzt werde auf eine Rückmeldung von den Eltern gewartet.

Weiteres Thema der Sitzung war, dass das Unternehmen Goetel die Oberflächen der Straßen instandgesetzt hat. Der Ortsbeirat forderte den Gemeindevorstand auf, kurzfristig eine Endabnahme durchzuführen. Bürger, denen noch Mängel auffallen, werden gebeten, sich bei Ortsvorsteher Friedhelm Becker, Telefon: 0 56 76 / 10 91 oder 0 17 0 / 3 83 19 23, zu melden.

In der Holländischen Straße Richtung Westen soll eine Tempo-30-Zone ausgewiesen werden. Weiterhin soll die Straße für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt werden. Beim Rundgang wurde angeregt, unmittelbar am Anfang von der Landesstraße 3080 kommend ein Halteverbot im Kurvenbereich einzurichten. Die Umsetzung dieser Maßnahmen setzt den endgültigen Übergang des Eigentums der Straße vom Landkreis zur Gemeinde voraus.

Demnächst wird die Planung für die Sanierung der Landesstraße 3080 im Ortsbeirat öffentlich diskutiert. Aus Elternkreisen wurde angeregt, die Einrichtung eines Zebrastreifens zu prüfen. (Monika Wüllner)

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