Landkreis Kassel

172.000 Euro für neue Fenster in der Förderschule Wolfhagen

Die alten Holzfenster in der Wolfhager Förderschule werden gegen zeitgemäße Fenster ausgetauscht. Die Handwerker, wie hier Igor Friesen, werden noch bis Mitte September damit zu tun haben.
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Die alten Holzfenster in der Wolfhager Förderschule werden gegen zeitgemäße Fenster ausgetauscht. Die Handwerker, wie hier Igor Friesen, werden noch bis Mitte September damit zu tun haben.

Der Landkreis Kassel als Schulträger nutzt die Sommerferien, um an seinen Schulen Sanierungsarbeiten zu erledigen. Im Altkreis Wolfhagen werden die Fenster in der Förderschule ausgetauscht.

Wolfhagen/Ehlen – Das kostet rund 172.000 Euro. „Hier werden 96 Fenster und die elektrischen Raffstores als Sonnenschutz erneuert“, erklärt Martina Rapprich, Leiterin des Immobilienmanagements des Landkreises.

Im Boot sind dabei Unternehmen aus Kassel, Korbach und Lohfelden, die auch über die Ferien hinaus noch zu tun haben werden. „Mit der Schule ist das organisatorisch so geregelt, dass die jeweils betroffenen Klassenräume während des Fensteraustauschs nicht genutzt werden.“ Rapprich rechnet Mitte September mit der Fertigstellung.

Das Projekt in Habichtswald wird den Landkreis länger beschäftigen. „Die Schülerzahlen steigen in Habichtswald und daher müssen wir uns über die beiden Grundschulstandorte in Ehlen und Dörnberg grundsätzlich Gedanken machen“, so die Kreissprecherin.

Ein Pavillon dient als Übergangslösung für den Unterricht

Um zumindest in Ehlen schon mal eine Lösung anbieten zu können, wurde jetzt vor der Schule am Erlenhof ein Unterrichtspavillon aufgestellt, in dem eine erste Klasse Platz findet. „Zum neuen Schuljahr richten wir für 32 Erstklässler zwei Klassen ein“, so der stellvertretende Schulleiter Florian Kraft. Auch im vergangenen Jahr seien es schon zwei Klassen gewesen.

Im vergangenen Schuljahr gab es fünf Klassen in Ehlen mit 110 Schülern. In den folgenden Jahren setzt sich dieser Trend fort, sodass der Landkreis ab dem Schuljahr 2023/2024 mit acht Klassen rechnet. „Wir haben deshalb für das Schuljahr 2022/2023 einen weiteren Unterrichtspavillon eingeplant“, kündigt Martina Rapprich an.

Eventuell soll ein Anbau folgen

Weiterer Platzbedarf entstehe durch die intensive Nutzung des Betreuungsangebotes. Fast alle Eltern würden die Nachmittagsbetreuung nutzen. Der Landkreis sei wegen eins möglichen Erweiterungsbaus im Gespräch mit der Gemeinde Habichtswald.

„Die beiden Standorte stellen uns bezüglich einer Erweiterung vor einige Herausforderungen, da das Grundstück in Ehlen relativ klein ist.“ In Dörnberg ist die Hanglage das Problem.

„Wir sehen die Pavillons als Übergangslösung und wollen im nächsten Jahr klären, wie Erweiterungslösungen aussehen können“, kündigt die Leiterin des Immobilienmanagements im Landkreis an. (Bea Ricken)

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