Unfallstatistik für das Wolfhager Land

2019 gab es im Altkreis Wolfhagen weniger Verkehrsunfälle

2019 wurden weniger Unfälle gebaut als noch im Vorjahr. 
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2019 wurden weniger Unfälle gebaut als noch im Vorjahr. 

Die Unfallstatistik für das Wolfhager Land hat sowohl gute als auch schlechte Nachrichten: Es gab 2019 weniger Unfälle und durch Verkehrsunfälle tödlich Verunglückte aber mehr Verletzte als 2018.

Wolfhager Land – Weniger Unfälle, weniger Tote, aber mehr Verletzte: Diese Bilanz zieht die Polizei in Wolfhagen in ihrer Unfallstatistik des vergangenen Jahres.

Im Altkreis Wolfhagen wurden 698 Unfälle im Jahr 2019 registriert, 2018 gab es 709. Das teilte der Wolfhager Polizeihauptkommissar Karsten Turski mit. Die Zahl der Verletzten stieg jedoch. 35 Personen wurden schwer und 98 leicht verletzt. 

Im Vorjahr waren es 32 Schwerverletzte und 72 Menschen mit leichten Verletzungen. Acht Kinder im Alter bis 13 Jahren waren bei den Unfällen im Auto dabei, zwei wurden dabei schwer und sechs leicht verletzt.

Zudem starben weniger Menschen bei Unfällen. Zwei tödliche Unfälle ereigneten sich Ende Juni 2019 auf der B 251 kurz vor der Autobahn-Auffahrt bei Burghasungen. Im Jahr davor starben vier Menschen bei Verkehrsunfällen.

Die meisten Unfälle waren Wildunfälle

Schon in der Vergangenheit habe sich der Trend abgezeichnet, dass kaum oder keine Unfälle beim begleiteten Fahren passierten, so Turski. Dieser Trend setzte sich auch 2019 fort. An 123 Verkehrsunfällen, also 17,6 Prozent, waren aber Personen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren beteiligt. Ältere Personen zwischen 65 und 74 Jahren waren dagegen in 59 Unfälle involviert. Wildunfälle machten mit 308 den größten Teil der Unfälle aus.

An den Unfällen waren 642 Autos, 69 Lkw, 20 Motorräder, zehn Fußgänger und acht Fahrradfahrer beteiligt. Die Zahl der verunglückten Fußgänger sei im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.

Des Weiteren teilte der Polizeisprecher mit, dass 136 Unfallfluchten verzeichnet wurden, in elf Fällen wurden dabei Personen geschädigt. Die Aufklärungsquote habe bei 41 Prozent gelegen.

Bei 20 der 698 Unfälle hat Alkoholmissbrauch eine Rolle gespielt. Insgesamt entstand bei den Verkehrsunfällen ein Schaden in Höhe von zwei Millionen Euro. Ein besonders unfallreicher Monat oder Wochentag ließ sich aus der Statistik nicht herauslesen. Es habe laut Turski nachts weniger Unfälle als tagsüber gegeben.

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