Kommunen regeln Kita-Start

Ab Montag dürfen wieder mehr Kinder betreut werden

Ab Montag dürfen mehr Kinder in den Kindergarten: Auch Felina, Marten, Paula, Julius. Ida-Marie, Joshua und Mia sowie Erzieherin Silke Fülling (hinten) freuen sich, ihre Freunde in der Kita "Kleine Strolche" wiederzusehen.
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Ab Montag dürfen mehr Kinder in den Kindergarten: Auch Felina, Marten, Paula, Julius. Ida-Marie, Joshua und Mia sowie Erzieherin Silke Fülling (hinten) freuen sich, ihre Freunde in der Kita "Kleine Strolche" wiederzusehen.

Der Betrieb in den Kindergärten wird ab Montag langsam wieder hochgefahren. Doch nicht alle Kinder können in ihre Einrichtung zurückkehren. Kreis Kassel setzt auf individuelle Regelungen.

Wolfhager Land – Ab Montag soll der Betrieb in den Kindergärten wieder langsam hochfahren. Allerdings werden längst nicht alle Kinder nach der coronabedingten Zwangspause wieder in die Einrichtungen zurückkehren können. Laut der Vorgabe des Landes Hessen sollen die Kommunen den sogenannten „eingeschränkten Regelbetrieb“ individuell umsetzen.

Der Landkreis Kassel hat sich deshalb jetzt mit den Kommunen darauf verständigt, dass individuell soviel Kinder aufgenommen werden können, wie es die räumliche Situation unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln zulässt. 

„Denn für die kommende Phase der Kindertagesbetreuung in Zeiten der Corona-Pandemie vom 2. Juni bis 5. Juli gelten weiterhin die engen Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes“, erklärt Vizelandrat Andreas Siebert.

Keine pauschale Begrenzung der Gruppengrößen in Kitas

Der Hygieneplan des Landes Hessen werde vom Landkreis Kassel nicht durch eigenständige Regelungen verschärft. Die jeweiligen Betreuungskapazitäten seien durch die infektionsverhütenden Bedingungen und die eingeschränkten Personalressourcen in den jeweiligen Kindertagesstätten begrenzt. 

„Eine kreisweit geltende Begrenzung der Gruppengröße macht aus unserer Sicht daher keinen Sinn“, so Andreas Siebert. Die Kommunen im Wolfhager Land setzen die Regelung entsprechend individuell um. So soll beispielsweise in Wolfhagen der Kitabetrieb ab der kommenden Woche behutsam hochgefahren werden. 

„Wir erweitern den Kreis der Kinder, die betreut werden, nun um die Schulanfänger, die Integrationskinder, die Kinder mit Behinderung und die von Alleinerziehenden“, erklärt Kai Liebig von der Stadt. Nach wie vor kommen auch die Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Allerdings sei auch das noch weit vom Normalbetrieb entfernt. „Wir holen damit rund 50 Prozent der angemeldeten Kinder zurück in die Kitas.“

Umgesetzt würden diverse Schutzmaßnahmen wie eine Betreuung in Kleingruppen, zeitversetztes Bringen und Abholen der Kinder oder verstärkte Nutzung der Außengelände. 

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