Artenreiches Gebiet

Arbeitseinsatz für die Natur auf der Nothfelder Hardt bei Altenhasungen

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Ehrenamtlicher Einsatz: Hermann Weinbrenner, hier mit dem Mulchmäher, war einer der Helfer beim Pflegeeinsatz auf der Nothfelder Hardt.

Altenhasungen. Seit mehreren Jahren pflegt die Ortsgruppe Altenhasungen im Naturschutzbund Deutschland (Nabu) die Nothfelder Hardt.

Der Kalkmager-Halbtrockenrasen ist zwar kein Naturschutzgebiet, aber dennoch wertvoller Biotop-Trittstein. Nach Aufgabe der Beweidung drohte das Gebiet zu verbuschen und die artenreiche Pflanzen- und Tierwelt ausgelöscht zu werden.

Jetzt krempelten die Altenhasunger Naturschützer die Ärmel hoch und lichteten in vier Arbeitseinsätzen dichtes Gebüsch aus. Sie mähten und mulchten auf der Fläche zwischen Altenhasungen und Nothfelden den Trockenrasen und entfernten Äste und Mähgut. Unterstützung für ihr Engagement erhielten die Altenhasunger von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Kassel, der Stadt Wolfhagen und den Schafen von Martin Theisinger. „Unsere Einsätze mit Motorsense und -säge, Mulchmäher, Rechen und Heugabeln war harte Knochenarbeit“, sagt Nabu-Chef Peter Priller.

Doch die langjährige Pflegearbeit trägt Früchte. Auf der Nothfelder Hardt erfassten Priller und seine Mitstreiter fünf Orchideenarten, zwei Enzianarten, zudem 40 Schmetterlingsarten und mehr als 20 Vogelarten. Damit ist die Nothfelder Hardt vergleichbar mit den ebenfalls von der Altenhasunger Ortsgruppe betreuten Naturschutzgebieten „Hute vor dem Bärenberg“ und „Festberg.“

Auch in den kommenden Jahren wollen die Altenhasunger die Naturflächen pflegen und schützen. Peter Priller: „Natur- und Umweltschutz zum Erhalt einer einzigartigen Flora und Fauna beginnt vor der eigenen Haustür.“ (zih)

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