Wolfhager Land

Ascleon-Care erweitert Angebot mit Wohngemeinschaften und Tagespflege

In Immenhausen werden jetzt Wohngemeinschaften für Intensiv- und Demenzpatienten angeboten: Cornelia Ramm (links) ist eine der Bewohnerinnen, hier mit Pflegehilfskraft Petra Freudenstein.
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In Immenhausen werden jetzt Wohngemeinschaften für Intensiv- und Demenzpatienten angeboten: Cornelia Ramm (links) ist eine der Bewohnerinnen, hier mit Pflegehilfskraft Petra Freudenstein.

Die AscleonCare-Gruppe mit Sitz in Kassel geht weiter auf Wachstumskurs im Landkreis. Unter anderem hat der Pflegedienstleister in Immenhausen und Wolfhagen zwei neue Standorte übernommen.

Wolfhager Land – Ascleon-Care betreibt Seniorenwohn- und Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, Tagespflege sowie Intensiv- und Kinderpflegeeinrichtungen. Die Standorte in Immenhausen und Wolfhagen wurden vorher durch die aiutanda GmbH betrieben.

Hier werden ab sofort Wohngemeinschaften für Intensiv- und Demenzpatienten sowie ein ambulanter Pflegedienst angeboten.

Außerdem erweitert ascleon in Helmarshausen die Tagespflege aktuell auf 32 Plätze, da hier laut dem Unternehmen ein großer Bedarf an Pflege bestehe. Der Bauantrag für eine Erweiterung der stationären Einrichtung auf 80 Plätze sei bereits gestellt worden. Auch in Bad Karlshafen wird ambulante Pflege angeboten.

Das Pflegekonzept soll erweitert werden

Im Jahr 2019 hat das Familienunternehmen die Seniorenresidenz in Zierenberg-Burghasungen übernommen. Auch hier wird derzeit eine Tagespflege mit 22 Plätzen geschaffen, um Patienten tagsüber zu betreuen, inklusive Essen, Getränke und Abholdienst.

„Das Angebot soll zum Beispiel Angehörigen helfen, die ihre Eltern zuhause pflegen, aber tagsüber arbeiten müssen und in dieser Zeit Unterstützung benötigen“, erklärt Geschäftsführer Christoph Jaworski.

Der Pflegeanbieter Aiutanda hat in Wolfhagen und Immenhausen rund 30 Mitarbeiter. „Sowohl Mitarbeiter als auch Patienten wurden an den beiden Standorten übernommen. Das Pflegekonzept für die Patienten wird ebenfalls beibehalten und sogar erweitert“, so Jaworski.

Auch örtliche Kliniken profitieren durch eine Zusammenarbeit

„Dank unserer vielen Standorte in der Region Nordhessen können wir Patienten sowie Angehörigen die volle Bandbreite an Pflege bieten. Das bedeutet kurze Wege für die Pflegebedürftigen.“ Auch die örtlichen Kliniken würden durch eine Zusammenarbeit profitieren.

Der Gesundheitsdienstleister beschäftigt an fünfzehn weiteren Standorten in Nordhessen und Niedersachsen rund 800 Mitarbeiter. „Trotz unseres Wachstumskurses sind wir keine anonyme Kette, sondern sehen uns als größeren Familienbetrieb“, betont Jaworski.

Auch der Nachwuchs soll in der Region gefördert werden: „Wir freuen uns auf neue Auszubildende in der Pflege und können ihnen die Möglichkeit bieten, sämtliche Bereiche der Pflegetätigkeit an unseren verschiedene Standorten kennenzulernen. Außerdem werden bei Ascleon-Care Kaufleute im Gesundheitswesen ausgebildet.“

Den Pflegeberuf attraktiver gestalten

Positiv sieht Christoph Jaworski die aktuellen Entwicklungen in der Gesundheitspolitik: „Dadurch bekommen wir als Arbeitgeber mehr Möglichkeiten, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten“. Das neue Pflegereformgesetz solle Pflegekräfte entlasten und neue Anreize schaffen.

„Wir stellen gerade auf den neuen Pflegetarif um und bieten unseren Pflegekräften höhere Gehälter an.“ Aktuell seien einige Stellen vor allem an den neuen Standorten offen, das Unternehmen freue sich über Bewerbungen, so der Geschäftsführer. (Bea Ricken)

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