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Aktionstag Habicht meets Gipfel rund um die Mittelgebirgsstürmer

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Von: Sascha Hoffmann

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Sieben auf einen Streich: Die Herkules-Hikers wanderten insgesamt 42 Kilometer und sammelten fleißig Stempel.
Sieben auf einen Streich: Die Herkules-Hikers wanderten insgesamt 42 Kilometer und sammelten fleißig Stempel. © Sascha Hoffmann

Andreas „Olli“ Olbrich und Markus Lienert sind ganz schön aus der Puste. Es ist zwar keine allzu lange Strecke, die sie am Samstagnachmittag zu ihrer Bühne mitten im Wald zwischen Bad Emstal und Niedenstein zurückgelegt haben, dafür aber eine ziemlich steile.

Wolfhager Land - Ihre Gitarren auf die Rücken geschnallt, haben sich die Musiker aufgemacht zur Burgruine Falkenstein. Ihr Auftritt als Duo „Olli und Markus“ ist eines von vielen Angeboten, die Menschen aus allen Teilen der Region raus in die Natur und rauf auf die zehn schönsten und größten Gipfel im Naturpark Habichtswald locken. „Habicht meets Gipfel“ haben die Eventmacher der Touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) ihren ersten von der EAM unterstützten Aktionstag rund um ihre Mittelgebirgsstürmer genannt, die seit vergangenem Jahr zum Wandern und Stempel sammeln einladen.

Auf die und jede Menge Wanderspaß haben es auch die Herkules-Hikers abgesehen, eine Gruppe Extremwanderer aus Kassel, die schon am frühen Morgen losgezogen sind, um sieben Gipfel auf einen Streich abzulaufen. Vier haben sie schon geschafft, als sie am Nachmittag pünktlich zum Konzert des Emstaler Duos an der Burgruine ankommen und zur Belohnung ein eigens für den Tag geschriebenes Ständchen serviert bekommen.

Olli ist wieder gut bei Atem und schmettert seinen Song, der so wunderbar zusammenfasst, worum es bei den Mittelgebirgsstürmern geht: „Vom Hohen Gras zum Großen Bärenberg. Der Dörnberg, der winkt uns schon zu. Den Weidelsberg und dann noch den Burgberg, der Niedensteiner Kopf, der kommt dazu. Vom Falkenstein hinüber zum Bilstein und den Odenberg zum Schluss, so sammeln wir die zehn Gipfelstempel, sind munter und vergnügt und gut zu Fuß.“ Während zahlreiche Wanderer das Waldkonzert für eine willkommene Verschnaufpause nutzen, ist auch an den übrigen Gipfeln mächtig was los. Mönch Gorgo alias Jörg Dreismann von der Theaterscheune Elmshagen hat seine Märchentouren am Odenberg, Bilstein und Niedensteiner Kopf schon hinter sich, als Gudrun Rathke am Hohen Gras zum zweiten Mal ihren Märchenkorb öffnet und am Brunnen im Schatten des alten Aussichtsturms zur Erzählstunde einlädt.

Am Bärenberg bei Zierenberg lassen es sich die Stempelsammler mit Leckereien der Hessenpraline gut gehen, während sich auf der Weidelsburg Teilnehmer der Burgführung mit Dr. Volker Knöppel vom Team des Weidelsburgvereins bewirten lassen und dabei den herrlichen Ausblick über den Naturpark genießen. An allen Gipfeln trifft man auf fröhliche Wanderer, die ihre kleinen Auszeiten vom Alltag sichtlich genießen.

„Die erste Auflage von Habicht meets Gipfel hat allen viel Freude bereitet, da dürfen wir uns wohl auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr freuen“, sagt TAG-Geschäftsführerin Heike Dietrichkeit und lauscht der Musik von Olli und Markus, die rund eine Stunde nach ihrer Ankunft am Falkenstein erneut aus der Puste sind, diesmal aber als Ergebnis ihres fantastischen Auftritts.

Von Sascha Hoffmann

Auch am Bärenberg gab es eine Bewirtung: Das ließ sich Naturparkführerin Cornelia Wiegand (links) mit ihrer Truppe nicht entgehen.
Auch am Bärenberg gab es eine Bewirtung: Das ließ sich Naturparkführerin Cornelia Wiegand (links) mit ihrer Truppe nicht entgehen. © Sascha Hoffmann
Verwandelten die Burgruine Falkenstein in eine Konzertbühne mitten im Wald: Andreas „Olli“ Olbrich und Markus Lienert.
Verwandelten die Burgruine Falkenstein in eine Konzertbühne mitten im Wald: Andreas „Olli“ Olbrich und Markus Lienert. © Sascha Hoffmann

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