Vorbereitungen für 1. Juli laufen auf Hochtouren

Bald wird im Wolfhager Krankenhaus wieder operiert

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Neustart der Klinik wird derzeit vorbereitet.

Wolfhagen – Am 1. Juli soll der stationäre Betrieb in der Wolfhager Kreisklinik wieder anlaufen, nachdem sich der Landkreis Kassel und die Gesundheit Nordhessen (GNH) über den Verkauf einig geworden waren. Die Vorbereitungen dazu laufen derzeit auf Hochtouren.

 „Wir gehen davon aus, dass der Operationstrakt in vollem Umfang nutzbar sein wird, dass die beiden Stationen Innere und Chirurgie sowie die Intensivstation wieder zur Verfügung stehen, wenn auch noch nicht wieder mit dem gleichen Angebot wie vor der Schließung am 21. Februar“, erklärt Landrat Uwe Schmidt.

Auch die ehemaligen Belegärzte der Gynäkologie, der HNO und der Urologie hätten signalisiert, dass sie ab Juli wieder in Wolfhagen operieren wollen. Mit Blick auf die notwendigen Baumaßnahmen am Standort werde es einen abgestimmten Zeit- und Bauplan geben: „Wir wollen bereits im Vorfeld kleinere Arbeiten im Innen- und Außenbereich realisieren und ab dem 1. Juli auch in die Brandschutzsanierung einsteigen“, kündigt der Landrat an.

Zurzeit werden noch rechtliche Detailfragen des Kaufvertrages mit der GNH ausgehandelt, der dann am 22. Juni in der Sitzung des Kreistages behandelt werden soll. Der Betrieb der Kreiskliniken in Hofgeismar und Wolfhagen soll vom Eigenbetrieb Kliniken des Landkreises Kassel übernommen werden. „Dies hat den Vorteil, dass beide Kliniken weiter unter einem Dach bleiben und wir dann in Ruhe tragfähige medizinische Konzepte für die beiden Standorte entwickeln können“.

Der Eigenbetrieb Kliniken war bisher nur für die Liegenschaftsverwaltung an den beiden Standorten zuständig.

Auch für die Mitarbeiter in Wolfhagen und Hofgeismar ändere sich kaum etwas, so Schmidt. „Alle vorhandenen Verträge laufen in der gewohnten Form weiter, das gilt für alle Beschäftigten der Kreiskliniken Kassel GmbH, für Mitarbeiter die im Bereich Reinigung, Küche und Haustechnik tätig sind und auch für alle vorhandenen Dienstleistungsverträge“, betont Schmidt.

„Wir wollen gemeinsam mit den Beschäftigten für beide Standorte Perspektiven entwickeln, die einen stationären Betrieb sichern und das medizinische Angebot verbessern.“

Der Landkreis ist auch im Gespräch mit dem Betriebsrat der Gesundheit Nordhessen und plant, für die Mitarbeiter der Kliniken demnächst eine Betriebsversammlung zu organisieren.

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