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Im Breunaer Rewe-Markt soll die Auswahl an Waren größer werden

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Von: Monika Wüllner

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Hier wird neu gebaut: Der 17 Jahre alte Markt soll abgerissen und ein neuer Rewe-Markt errichtet werden. Der Bauantrag ist gestellt, jetzt wird auf die Baugenehmigung gewartet.
Hier wird neu gebaut: Der 17 Jahre alte Markt soll abgerissen und ein neuer Rewe-Markt errichtet werden. © Monika Wüllner

Der 17 Jahre alte Rewe-Markt in Breune soll abgerissen und erneuert werden, auf die Baugenehmigung wird noch gewartet

Der Rewe-Markt in Breuna ist in die Jahre gekommen und soll nun erneuert werden. Der Bauantrag ist auf dem Weg. Geplant ist mit dem Baubeginn je nach Wetterlage vermutlich erst im nächsten Jahr.

„Wir warten auf die Baugenehmigung. Ob wir dann dieses Jahr noch bauen oder erst das Weihnachtsgeschäft noch abwickeln, ist noch nicht entschieden“, sagte David Osthof von der Halsdorfer + Ingenieure Projekt GmbH aus Burgdorf.

Die Schließzeiten des Marktes sollen möglichst kurz gehalten werden. Eine Einkaufsalternative ist während der Bauzeit nicht vorgesehen.

Das 17 Jahre alte Gebäude soll abgerissen und erneuert werden

Ziel ist es vielmehr, zügig zu bauen und schnellstmöglich zu eröffnen. Einer Ergänzung des Bebauungsplanes stimmten die Gemeindevertreter am Montag in ihrer Sitzung zu.

Geplant ist, das 17 Jahre alte Gebäude abzureißen und ein neues zu errichten. Zusätzlich wird der Getränkemarkt in den neuen Markt integriert. Die Verkaufsfläche des neuen Marktes soll dann 1400 Quadratmeter groß sein. Die Bauzeit wird auf rund neun Monate geschätzt.

Die GEG Burgdorf V GmbH, vertreten durch die Halsdorfer + Ingenieure Projekt GmbH aus Burgdorf, ist Eigentümerin des Grundstücks an der Wolfhager Straße 23 bis 25 in Breuna, auf dem ein kleinflächiger Rewe-Lebensmittel- sowie Getränkemarkt mit Kundenparkplatz, Umfahrungen und Andienungsbereichen vorhanden ist.

Der Rewe- Parkplatz wird häufig als Lkw-Parkplatz genutzt

Die Anlieferung der Ware erfolgt in einer geschlossenen Anlieferungszone. Die Fläche des Rewe-Marktes in Breuna ist als Sondergebiet mit der Zweckbestimmung „Nahversorgung“ ausgewiesen.

Zulässig sind Sortimente wie Lebensmittel, Nahrungs- und Genussmittel, Getränke, Back- und Konditoreiwaren, Drogeriewaren, Parfümerie- und Kosmetikartikel, Reformwaren, Papier, Bürobedarf, Schreibwaren, Zeitungen/Zeitschriften, Blumen und Tierfutter.

Offenbar wird der Rewe-Parkplatz derzeit nach Ladenschluss häufiger von Lkw-Fahrern als Stellplatz genutzt, wie ein Mitglied der Gemeindevertretersitzung aus eigener Erfahrung berichtete. „Das ist anstrengend für die Anwohner“, sagte Stefan Raabe, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Bauen und Umwelt, während der Gemeindevertretersitzung.

Auffahrverbot für Lkw-Fahrer auf der Rewe-Fläche

Eventuell könnte für Lkw ein Auffahrtverbot für diese Fläche ausgesprochen werden, wie David Osthof erklärte. Denn diese Fläche sei nicht als Stellplatz für Lkw vorgesehen, und das dürfe so auch nicht sein. Zwischen 22 und 6 Uhr habe dort Ruhe zu herrschen.

Eine Schranke dort zu installieren sei jedoch schwierig. Aber er nehme diesen Hinweis mit und werde sich entsprechend um eine Lösung bemühen, versicherte er. (Monika Wüllner)

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