Geschäfte trotzdem gut erreichbar

Baustart an der Wolfhager Kurfürstenstraße erst nach dem Frost

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Bald gesperrt: Die Wolfhager Kurfürstenstraße wird in den kommenden Wochen zwischen Tankstelle und Herkules-Markt saniert. 

Wolfhagen. Kalt erwischt wurden die Planer für den Ausbau der Kurfürstenstraße in Wolfhagen. 

Geplant war, dass der nächste Bauabschnitt bereits Ende Februar starten sollte, das frostige Winterwetter machte dem Vorhaben nun zunächst einen Strich durch die Rechnung. Baustart wird, sofern es das Wetter zulässt, frühestens in der kommenden Woche sein, voraussichtlich aber erst in der darauf folgenden Woche.

Vorbereitet ist man jedenfalls im Wolfhager Rathaus und auch bei den Baufirmen, daran lässt Lothar Bauch, Leiter der Abteilung Hoch- und Tiefbau in der Stadtverwaltung keinen Zweifel. Im Vorfeld wurde mit den Anliegern, insbesondere den Gewerbetreibenden, die Baumaßnahme abgestimmt. Das Ziel: Während der Bauphase soll die Erreichbarkeit der Geschäfte für die Kundschaft möglichst uneingeschränkt gewährleistet sein. Während der ersten Bauphase im vergangenen Jahr, die den 330 Meter langen Abschnitt zwischen Kulturhalle und dem Abzweig zum Herkulesmarkt betraf, war man im Bereich der Verkehrsführung weniger variabel.

Um nun die Abläufe weiter zu optimieren, haben die Planer den zweiten Bauabschnitt aufgeteilt. Der Abschnitt, mit dem in Kürze begonnen wird, ist 160 Meter lang, reicht von der Pommernstraße bis zur BFT-Tankstelle. Von der Innenstadt kommend ist der Herkules-Markt ganz normal über die neue Kurfürstenstraße erreichbar, die Sonnenapotheke kann über den Herkulesparkplatz erreicht werden, zwischen Apotheken-Parkplatz und Markt-Parkplatz wird eine geschotterte Zufahrt eingerichtet. Die Tankstelle ist von der Innenstadt aus über den Rosengarten problemlos erreichbar.

Von der anderen Seite, also von Istha oder Bründersen kommend, kann die Tankstelle direkt angefahren werden, und die Apotheke sowie der Herkules-Markt über die Berliner Straße. Die großräumige Umleitung erfolgt wie zuvor über die Bundesstraße 450, die zwischen Ortseingang und der Tegut-Kreuzung wieder nur mit maximal 50 km/h befahren werden darf.

Spätestens Ende Mai soll der anstehende Abschnitt erneuert sein. Die Arbeiten am letzten Stück der insgesamt 670 Meter langen Ausbaustrecke soll Ende August abgeschlossen sein. Die Kosten für das Gesamtprojekt, in dessen Verlauf unter anderem Fahrbahn und Gehwege erneuert, ein Radweg angelegt, neue Lampen platziert und neue Leitungen im Erdreich verlegt werden, liegt bei rund 1,6 Millionen Euro.

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