Windpark bei Ippinghausen

Betreiber VEW plant einen Windpark mit vier Windrädern im Waldgebiet bei Wolfhagen 

Windräder bei Istha: Nun sollen auch bei Ippinghausen vier Windräder gebaut werden.
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Windräder bei Istha: Nun sollen auch bei Ippinghausen vier Windräder gebaut werden.

Insgesamt 247 Meter hoch sollen die Anlagen werden. VEW hofft auf einen Baubeginn für die Windräder für Ende 2021. Wegen der Standorte gibt es aber ein Problem.

Wolfhagen – Ein Windpark mit vier Anlagen wird derzeit für ein Waldgebiet zwischen den Orten Bühle, Freienhagen, Ippinghausen und Leckringhausen geplant. Vorhabensträgerin ist die Verbands-Energie-Werk Gesellschaft für Erneuerbare Energien mbH (VEW). 

Das Engagement des kommunalen Unternehmens mit Sitz in Korbach ist verbunden mit einer Investition von 26 Millionen Euro. Nach Angaben von VEW-Prokurist Stefan Kieweg sollen Anlagen mit einer Gesamthöhe von 247 Metern errichtet werden.

Bei dem Standort für die Windräder handelt es sich um ein geteiltes Gebiet, das als Vorrangfläche KB_91 im Teilregionalplan Energie des Regierungspräsidiums Kassel (RP) ausgewiesen ist und sich unmittelbar am Wolfhager Stadtwald befindet. 

Genehmigung für den Windpark soll jetzt beim Regierungspräsidium Kassel beantragt werden

Von Ippinghausen ist die nächste Mühle 2300 Meter, von Leckringhausen 2500 Meter entfernt. Jedes der Windräder hat eine Leistung von 5,6 Megawatt. Der Park soll jährlich 51 Millionen Kilowattstunden Strom liefern, was einem Jahresverbrauch von 14 500 Haushalten entspricht.

In diesen Tagen will die VEW beim RP Kassel die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz beantragen. Zahlreiche Gutachten wurden in den vergangenen Monaten erstellt. Kieweg hofft, dass bei einem optimalen Verlauf die Genehmigung für den Bau der Anlagen Ende dieses Jahres, spätestens Anfang nächsten Jahres vorliegen wird. 

Betreiber hofft auf Baubeginn für Ende 2021

Um den Vergütungsanspruch nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz zu erhalten, muss sich die VEW an einer der mehrmals im Jahr stattfindenden Ausschreibungen beteiligen. Erst wenn das Projekt dort einen Zuschlag erhalten habe, stehe mit der Höhe der Vergütung für die erzeugte Energie ein wesentlicher Wirtschaftlichkeitsfaktor fest, so Kieweg, der auf einen Baubeginn für die Windkraftanlagen für Ende 2021 hofft.

Ein Problem: Die Windräder befinden sich allesamt im Wald, was mit umfangreichen Baumfällarbeiten verbunden sein wird. Diese dürfen nur zwischen 1. Oktober und 28. Februar erfolgen. Läuft alles nach den Vorstellungen der VEW sollen die Anlagen Ende 2022 ans Netz gehen.

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