Windkunstfestival vom 19. August bis zum 2. September

"bewegter wind": Kuratorin über die Ausstellungsorte in Zierenberg und Habichtswald

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Wunderschöne Fotomotive: Kuratorin Reta Reinl freut sich auf das nächste Windkunstfestival. Fünf dieser Kalender wird sie der HNA für eine Verlosung zur Verfügung stellen. 

Zierenberg/Habichtswald. Wenn der Wind mit der Kunst spielt und dadurch Geschichten und Eindrücke entstehen, dann ist eines gewiss:

Das Windkunstfestival „bewegter wind“ findet statt. Vom 19. August bis zum 2. September werden die Landschaften rund um Habichtwald und Zierenberg eine andere Sprache sprechen. Und darauf freut sich Kuratorin Reta Reinl ganz besonders. „Gegensätzliche Orte sind ganz besonders spannend“, sagt Reinl. Vom Dörnberg bis vermutlich bis zum Katzenstein werden die Kunstwerke im Wind wehen oder auf andere Art mit Wind zu tun haben.

Reta Reinl hatte zudem die Idee, dem internationalen Windkunstfestival das Thema „Clouds - Wolken“ zu geben.

Eine Wolke, die sich ständig verändert und die aus ganz vielen Wassertröpfchen besteht und auch die Wolke, die man im Informationstechnik-Bereich als Cloud findet und die unfassbare Mengen an Daten speichern kann – darum geht es. Aus der ganzen Welt kommen nun Anfragen und Bewerbungen von Künstlern, die am Festival teilnehmen möchten. „Die Idee mit der sich Künstler bewerben muss auch umsetzbar sein“, sagt Reinl. Sie sei schon sehr gespannt.

Der Kunstwettbewerb „bewegter wind“ im Jahr 2016 in Hofgeismar: Der Wind tower wurde von der Künstlerin Amna Al Dabbagh, Vereinigte Arabische Emirate, installiert. Foto: privat

Diese Windkunst in einer Landschaft hat bereits eine erfolgreiche Vorgeschichte. Ziel des Vereins „bewegter wind“ ist es, mit Hilfe der Kunst das Ungreifbare des Windes und seine Metaphern darzustellen. Kunst, Natur und Landschaft werden thematisiert. Ausstellungsbesucher können von Objekt zu Objekt wandern und sich beeindrucken lassen. Die Kunst ist erlebbar, sichtbar und manchmal auch hörbar. Und am Ende entscheidet eine Jury, wer den Kunstwettbewerb gewonnen hat. Das Windkunstfestival findet seit 2004 alle zwei Jahre an wechselnden Orten (29) in der Region statt. Zuletzt war das Festival in Hofgeismar und Trendelburg zum Thema „changing horizons“ zu Gast. Erste Preisträgerin war dort Kirsten Sauter mit ihrem Werk „Verlust des Horizonts“.

Die Landschaftsausstellung verbindet Kunstwettbewerb, internationales Künstlertreffen und kulturellen Austausch und bietet ein vielseitiges Begleitprogramm, Ausstellungsführungen und ein Kinderprogramm.

Froh ist Reta Reinl, die in Sachsenberg im Waldecker Land (Landkreis Waldeck-Frankenberg) lebt, besonders über die Unterstützung des Landkreises Kassel. Das sei eine sehr angenehme und freundliche Zusammenarbeit. Der Landkreis sei ein guter Partner. Und das ist für sie nicht unbedingt selbstverständlich.

Informationen gibt es unter www.bewegter-wind.de

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