3000 Euro aus der Stiftung von Dr. Dirk Ippen sollen Not lindern

Corona schränkt Arbeit der Tafel in Wolfhagen ein

Freuten sich über das Geld der Ippen-Stiftung, das HNA-Redaktionsleiterin Bea Ricken (rechts) vergangene Woche überreichte: Helga Kepper, Uschi Heisen und Katja Zöller von der Wolfhager Tafel (von links).
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Freuten sich über das Geld der Ippen-Stiftung, das HNA-Redaktionsleiterin Bea Ricken (rechts) vergangene Woche überreichte: Helga Kepper, Ursula Heisen und Katja Zöller von der Wolfhager Tafel (von links).

Corona und der Lockdown setzen der Wolfhager Tafel erheblich zu und damit gerade den Menschen, die wegen ihres geringen Einkommens oder kleiner Renten auf eine zusätzliche Versorgung mit Lebensmitteln angewiesen sind.

Wolfhagen. „Wir mussten unsere Arbeit in den vergangenen Wochen wieder deutlich reduzieren, weil ein Großteil der ehrenamtlichen Helfer im Rentenalter ist und damit selbst zur Risikogruppe zählt“, erklärt Katja Zöller vom Diakonischen Werk. Außerdem müsse man die Versorgung auf die jeweils geltenden Hygiene- und Kontaktbeschränkungen abstimmen.

Die Abholung von möglichen Lebensmittel-Spenden aus den umliegenden Supermärkten musste deshalb stark zurückgefahren werden. „Wir müssen jetzt viele Lebensmittel selbst kaufen“, berichtet Zöller. Ein Grund, warum die Wolfhager Tafel nun auf Geldspenden angewiesen ist.

Für die Menschen in Not packen die Ehrenamtlichen Papiertüten mit Grundnahrungsmitteln wie zum Beispiel Nudeln, Mehl, Fett, Marmelade, Kaffee, Konserven und Süßigkeiten. Auch Brot und Gemüse gibt es zwischendurch.

Die Lebensmittel werden auf einem Tisch draußen einmal im Monat zur Abholung bereitgestellt. 160 Bedarfsgemeinschaften zählen zu den Kunden der Tafel. Finanzielle Unterstützung für die Arbeit der Tafel überbrachte jetzt die Redaktionsleiterin der Wolfhager Allgemeinen, Bea Ricken. Die Spende von 3000 Euro stammt aus der Stiftung des Verlegers Dr. Dirk Ippen. Damit sollen die Folgen des Corona-Jahres in der Region etwas abgemildert werden und die Arbeit der Ehrenamtlichen unterstützt werden. Auch viele Bürger haben laut Katja Zöller die Tafel in den vergangenen Wochen bedacht. Außerdem gab es Lebensmittelspenden aus dem Zentrallager der Tafeln in Wetzlar. So sei die weitere Versorgung der Menschen möglich geworden. Die Tafel bittet um weitere Geldspenden. Wer Sachspenden abgeben möchte, soll diese nicht einfach vor die Tür des Gebäudes in der Burgstraße stellen, sondern anrufen. Immer suchen die Wolfhager auch weitere ehrenamtliche Helfer.

Kontakt: Katja Zöller, Tel 0152/21725802. Tafel: dienstags, 14 bis 15 Uhr: 05692/99746-319. (Bea Ricken)

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