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14 Storchen-Paare im Kreis

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Von: Bernd Schünemann, Norbert Müller

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Storchenpaar im Nest
Gekommen, um zu bleiben: In der Naumburger Gemarkung hat sich kurz vor Ostern erstmals ein Storchenpaar eingefunden. Naturschützer sorgen sich allerdings wegen der zunehmenden Zahl Schaulustiger. © Norbert Müller

Die Zahl der Storchenpaare im Kreis Kassel nimmt weiter zu

Kreis Kassel – Insgesamt brüten 14 Paare zwischen Bad Karlshafen im Norden sowie Naumburg und Söhrewald im Süden. Im vergangenen Jahr hatten zehn Paare im Landkreis 25 Jungvögel großgezogen.

Im Kreisteil Kassel sind wieder die drei Horste besetzt, in denen es auch 2021 Nachwuchs gegeben hatte: in Niestetal-Sandershausen, am Vollmarshäuser Teich in Lohfelden sowie in Espenau. In Lohfelden hat mindestens ein neuer Vogel den Horst bezogen, sagt Naturschutzbund-Mitglied Dieter Werner. Der Vogel trägt einen Ring. 2021 waren beide Vögel unberingt.

Stephan Schmidt, bei der Stadt Wolfhagen für den Naturschutz zuständig, meldet aus dem Altkreis zwei Brutpaare.

Seit Mitte März brüten die Vögel wieder in Wolfhagen und Wenigenhausen

Seit Mitte März brüten die Vögel wieder auf den bekannten Horsten im Naturschutzgebiet Glockenborn bei Wolfhagen sowie im Stadtteil Wenigenhausen. Außerdem zogen zuletzt noch einige unverpaarte Vögel umher.

In Naumburg sieht es zudem so aus, als habe ein Paar gerade einen erst im vergangenen Jahr aufgestellten Horst als Nistplatz angenommen. Deutlicher Zuwachs wird im Kreisteil Hofgeismar registriert. Fünf Horste waren im vergangenen Jahr besetzt: in den Trendelburger Stadtteilen Deisel und Sielen, in Hofgeismar-Hümme und -Kelze sowie in Reinhardshagen-Vaake an der Weser.

Auch dort sitzen in diesem Jahr wieder Störche auf ihren Nestern. Neu hinzugekommen sind Brutplätze in Lippoldsberg und Vernawahlshausen, außerdem einer direkt neben dem Rathaus in Liebenau sowie eine Brut in Calden-Obermeiser.

Die meisten Brutversuche aus dem Raum Hofgeismar

Außerdem gab es eine Reihe von Brutversuchen. Die meisten wurden ebenfalls aus dem Raum Hofgeismar gemeldet. So gab es in Kelze mehrere Versuche am zweiten Horst. Sie wurden von dem ansässigen Männchen abgewehrt.

Das Kelzer Männchen hatte am 9. April seine Partnerin durch einen Unfall verloren. Das Männchen tröstete sich schnell. Schon eine Woche später hatten die Kelzer eine neue Storchendame auf dem Horst beobachtet.

In der Kasseler Karlsaue hatte es 2021 den ersten Brutversuch in der Region in einem Baum gegeben. Der blieb erfolglos. Dort waren vor einigen Tagen wieder Störche unterwegs, die aber nicht geblieben sind, sagte Lena Pralle, Sprecherin der Museumslandschaft Hessen-Kassel. (Bernd Schünemann / Norbert Müller)

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