Grünes Licht für den Zusammenschluss

Diakonisches Werk Region Kassel nimmt am 1. Januar 2017 Arbeit auf

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Das Diakonische Werk Hofgeismar-Wolfhagen wird es ab Januar so nicht mehr geben: Zusammen mit dem Diakonischen Werk Kassel wird es zum Diakonischen Werk Region Kassel.

Wolfhagen. Der Weg für das neue Diakonische Werk Region Kassel ist frei. Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Wolfhagens hat am Freitagabend einstimmig dem Zusammenschluss der beiden Diakonischen Werke Kassel und Hofgeismar-Wolfhagen zugestimmt.

Damit kann die neue Organisation mit Sitz in Kassel zum 1. Januar 2017 ihre Arbeit aufnehmen. Bereits einige Monate zuvor hatten die drei weiteren beteiligten Kirchenkreise Hofgeismar, Kaufungen und Kassel die Fusion befürwortet.

Neuer Leiter des Hilfswerkes wird der frühere Wolfhager Gemeindepfarrer Gerd Bechtel. Die regionalen Standorte des Diakonischen Werkes und die einzelnen Arbeitsbereiche in Wolfhagen und Hofgeismar bleiben erhalten. Pröpstin Katrin Wienold-Hocke lobte den Zusammenschluss zur nun größeren Einheit. Die neue Struktur mache die Arbeit leichter, klarer und übersichtlicher.

Mitarbeiter des Diakonischen Werkes stellten am Freitagabend die diakonische Arbeit vor. Armut und ihre Folgen seien Hauptthema der „Kirchlichen allgemeinen Sozial- und Lebensberatung“ (KASL), sagte Marcus Drescher. Menschen in Krisensituationen suchten ihn und seine Mitarbeiter auf. Meistens gehe es darum, ein ganzes Bündel an Problemen zu lösen, oft würden Fachleute hinzugezogen. Die Wolfhager Tafel falle ebenfalls in seinen Zuständigkeitsbereich: 335 Empfänger würden derzeit von 53 ehrenamtlichen Helfern betreut und versorgt.

Über die verschiedenen Aspekte der Seniorenarbeit berichtete Elke Tiemeyer. Sie stellte die Seniorenberatungsstelle und das Zentrum für Demenz vor. Gleichzeitig machte sie klar, dass künftig verbunden mit der demografischen Entwicklung immer mehr ältere Menschen Hilfe benötigen werden. Anja Mueller-Opfermann gab einen Einblick in die Arbeit mit Flüchtlingen. Die Zahl der zumeist ehrenamtlichen Helfer liege im Wolfhager Land bei 120 Personen. Armut, demografischer Wandel und die Integration von Flüchtlingen blieben auch künftig die großen Herausforderungen, vor denen die Mitarbeiter des neuen Diakonischen Werkes in den kommenden Jahren stehen werden, sagte Diakoniepfarrer Winfried Schiel.

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