Kommunalwahl in Hessen 2021

Wolfhager Land: Die Sitzverteilung in den Gemeinden

Am Sonntag wurde gewählt: Erstwähler Luis Blumenstein (19) im Wahllokal Ippinghausen mit Wahlhelfer Andreas Tichatschek.
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Am Sonntag wurde gewählt: Erstwähler Luis Blumenstein (19) im Wahllokal Ippinghausen mit Wahlhelfer Andreas Tichatschek.

Die Kommunalwahl im Wolfhager Land: So wurde in den Gemeinden gewählt.

Wolfhager Parlament: Lübcke (CDU) und Hughes (Grüne) mit meisten Stimmen

Wolfhagen – Die Sitzverteilung verspricht Spannung bei künftigen Entscheidungen in Wolfhagens Stadtparlament. Die beiden Großen, SPD und CDU, verfügen über jeweils zehn Sitze. Die beiden nächst kleineren Fraktionen, Grüne und BWB, kommen auf jeweils fünf Sitze. Die AGW bleibt bei einem Sitz.

Leicht werden Beschlüsse zu strittigen Themen nur bei drei möglichen Konstellationen. Dazu müssten sich entweder CDU und SPD einig sein, oder aber einer der größeren Fraktionen gelingt es, BWB und die Grünen zu überzeugen. Es könnte aber auch passieren – stets unter der Prämisse die 31 Stadtverordneten tagen vollständig – dass Niyazi Karahan (AGW) zum Zünglein an der Waage wird, wenn sich jeweils eine größere und eine kleinere Fraktionen einig sind.

CDU-Spitzenkandidat Christoph Lübcke hat die meisten Stimmen geholt und sein Ergebnis von 2016 fast verdoppelt. „Ich denke schon, dass das auch mit der Gesamtsituation mit meinem Vater zu tun hat“, sagt der Unternehmer aus Istha, dem Stadtteil, in dem bei Kommunalwahlen zuvor die SPD die Oberhand hatte, der nun aber an die CDU ging. „Wir haben als Familie Haltung gezeigt und waren mit dem Prozess sehr präsent.“ Dennoch sei er von der Höhe des Ergebnisses (3810 Stimmen) überrascht und sehr dankbar. Die Parlamentsarbeit in den kommenden fünf Jahren wolle seine Fraktion parteiübergreifend und themenbezogen angehen.

Überrascht reagierte auch Dr. Matthias Hughes, der nun erstmals für die Grünen im Parlament sitzen wird. Auf Anhieb holte er 3792 Stimmen. „Vielleicht hat es was mit Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit zu tun“, sagt der in Wolfhagen bekannte Internist zu den Gründen für sein Abschneiden. Und vielleicht sei den Wählern auch sein Einsatz zum Erhalt des Krankenhauses in Erinnerung geblieben. Für alle gewählten Mandatsträger der Grünen ist es die erste Legislatur. „Die Beckers sind aber im Hintergrund“, so Hughes über die erfahrenen Abgeordneten der Grünen, die nicht mehr angetreten sind.

Sitzverteilung in Wolfhagen

CDU (10 Sitze): 1. Christoph Lübcke (3810), 2. Iris Kolmann (2424), 3. Wolfgang-Werner Leffringhausen (2196), 4. Denise Schwarz (2176), 5. Helmut Flörke (2009), 6. Christoph Weinreich (1970), 7. Christoph Rasch (1930), 8. Uwe Landgrebe (1777), 9. Norbert Ithner (1743), 10. Werner Ranft (1626). Grüne (5 Sitze): 1. Dr. Matthias Hughes (3793), 2. Markus Tripp (2297), 3. Angelika Scharfe (2257), 4. Gisela Kruse (2141), 5. Franziska Schlag (2006). SPD (10 Sitze): 1. Burkhard Finke (3292), 2. Rainer Ruth (2934), 3. Peter Kraushaar (2668), 4. Karl-Heinz Löber (2115), 5. Manfred Schaub (2111), 6. Jens Vial (2076), 7. Axel Götte (2062), 8. Andreas Tichatschek (1961), 9. Max Borchardt (1836), 10. Alexander Ashauer (1800). BWB (5 Sitze): 1. Jens Kühle (1960), 2. Uwe Nord (1801), 3. Heinrich Loose (1683), 4. Klaus Steinbock (1660), 5. Norbert Schmidt (1590). AGW (1 Sitz): Niyazi Karahan (484).

Kommunalwahl: Politikneuling Lukas Mühlbauer (SPD) schneidet bei Wahl in Habichtswald am besten ab

Habichtswald – Der größte Paukenschlag bei der Gemeindewahl in Habichtswald ist Lukas Mühlbauer (SPD) gelungen. Der Schüler ist 18 Jahre alt, macht demnächst sein Abitur und hat parteiübergreifend von allen Kandidaten die meisten Stimmen eingeheimst. „Das hat mich emotional total überrascht“, kommentiert der Dörnberger das Ergebnis.

Selbst SPD-Urgesteine wie Fraktionschef Martin Rosowski, Erste Beigeordnete Birgit Bechtel und Petra Voß hat Mühlbauer hinter sich gelassen. Für seinen Erfolg hat er eine nachvollziehbare Erklärung: „Ich bin sehr aktiv im Vereinsleben und bekannt.“ Der Schüler engagiert sich in der Feuerwehr, im Sportverein, er ist Fußballschiedsrichter, im Musikverein bedient er die Bassposaune, und er kümmert sich um die Jugendarbeit. Zudem ist er für den Kreistag als Spitzenkandidat der Jusos angetreten. Nun freut er sich über das Vertrauen und die Arbeit im Parlament, für die er neben dem beabsichtigen Jura-Studium an der Uni Göttingen genügend Zeit haben wird. Gute Stimmung herrscht auch bei den Grünen. Spitzenkandidatin Susanne Dorr hatte ein Ergebnis um die acht Prozent erwartet und eins um die zehn Prozent erhofft, 8,3 Prozent wurden es. „Wir sind ja jetzt erst gestartet“, sagt die 38-Jährige aus Ehlen, die künftig im Parlament sitzen wird. Ihre Partei habe die Stimmen hauptsächlich „der SPD abgeknapst“, die gegenüber 2016 fast elf Prozentpunkte verloren hat. Auffallend stark haben die Grünen in Ehlen abgeschnitten, wo sie zwischen zehn und elf Prozent holten.

Markus Bratke hat bei der WGH die meisten Wähler mobilisiert, er hat 42 Stimmen mehr als Spitzenkandidatin Dr. Anna Kuntzsch. Auch er ist erstmals bei der Parlamentswahl dabei und dürfte von seiner Bekanntheit als Bürgermeisterkandidat profitiert haben.

Sitzverteilung in Habichtswald

CDU (5 Sitze): 1. Peter Schnegelsberg (910), 2. Karsten Kirchhof (881), 3. Claudia Leinweber (870), 4. Maxim Burbach (717), 5. Jörg Wiegel (625). Grüne (2 Sitze): 1. Susanne Dorr (901), 2. Victoria Klippert (874). SPD (12 Sitze): 1. Lukas Mühlbauer (1624), 2. Martin Rosowski (1602), 3. Birgit Bechtel (1591), 4. Arne-Christoph Winker (1536), 5. Andrea Büchling (1448), 6. Petra Voß (1429), 7. Nina Busch (1412), 8. Bernd Röhling (1352, 9. Anja Steinbach (1280), 10. Brigitte Pfalz (1263), 11. Patrick Hornig (1181), 12. Sebastian Hillberger (1136). WGH (4 Sitze): 1. Markus Bratke (1422), 2. Dr. Anna Kuntzsch (1380), 3. Renate Rietze (1173), 4. Sylvia Röper (1171).

Kommunalwahl: In Breuna findet ein Generationswechsel statt – SPD bleibt nach wie vor stärkste Kraft 

Breuna – In Breuna bleibt die SPD die stärkste Kraft in der Gemeindevertretersitzung mit 14 Sitzen zu 9 Sitzen der CDU. Insgesamt haben die Sozialdemokraten in der Gemeinde 61,20 Prozent der Wählerstimmen geholt. 0,28 Prozentpunkte hat die SPD seit der letzten Kommunalwahl dazugewonnen, genau so hoch ist auch der leichte Verlust bei der CDU. Die Wahlbeteiligung lag bei 61,4 Prozent. Auffallend ist in beiden Parteien, dass sich mehr junge Menschen entschieden haben, ehrenamtlich in der Politik mitzuarbeiten.

„Wir haben viele neue Gesichter dabei“, sagte Friedhelm Becker von der CDU. Das sei sehr erfreulich. Mit dem Wahlergebnis ist er zufrieden. Die CDU in Breuna habe von der Personenwahl profitiert, wie das in kleineren Orten auch üblich sei. Mit den Nachwuchskräften in den Reihen der Christdemokraten verspricht sich Becker einen weiteren Brückenschlag zu den Menschen in den Orten. Erfreulich sei auch die Wahlbeteiligung und der hohe Anteil an Briefwählern. „Viele waren doch aufgrund der Pandemie eher vorsichtig und haben zuhause in Ruhe gewählt“, sagte Becker. „Das bestätigt uns auch, dass viele den Weg durch die Pandemie vernünftig gehen“, so Becker.

Die SPD ist glücklich mit ihrem Wahlsieg und sieht den Status quo erhalten. „Die SPD ist stark in Breuna, wir haben nach wie vor die Mehrheit und freuen uns“, sagte Marco Ohme.

Angesprochen auf die konstruktiven und sachlichen Debatten in der Gemeindevertretersitzung ist Ohme sicher, dass sich das fortsetzen werde. „Uns allen geht es immer um die Sache und nicht um Parteipolitik“, sagte Ohme. Dabei behalte die SPD immer die Themen für die Gemeinde und ihre Ortsteile im Auge. Marco Ohme freue sich auf die kommenden fünf Jahre der neuen Legislaturperiode.

Sitzverteilung in Breuna

SPD (14 Sitze): 1. Frank Trampedach (1531 Stimmen), 2. Marco Ohme (1376), 3. Stefan Raabe (1329), 4. Hannah Rappe (1230), 5. Patrick Rumpf (1228), 6. Dieter Hösl (1214), 7. Gerhard Koch (1213), 8. Andreas Schicker (1164), 9. Friedbert Kanne (1131), 10. Ramona Flörke-Müller (1068), 11. Wolfgang Schmale (1004), 12. Michael Uthof (979), 13. Reiner Merkel (962), 14. Lars Voigtländer (948). CDU (9 Sitze): 1. Friedhelm Becker (1345), 2. Johannes Cöster (1259), 3. Ingo Baake (1114), 4. Andreas Hold (1109), 5. Julius Döring (1106), 6. Jörg Steinbach (1089), 7. Horst Hohmann (1061), 8. Frank Krakenberg (932), 9. Toni Hänel (858).

Kommunalwahl: Kaum Veränderungen in Naumburg

Naumburg – Bleibt alles beim Alten? Beim Blick auf das Ergebnis der Gemeindewahl in Naumburg sieht es ganz danach aus, zumindest was die Kräfteverhältnisse im Parlament betrifft.

Dort bleibt die CDU mit einem Sitz Vorsprung vor der SPD (zwölf Sitze) die stärkste Kraft. Die Freie Wählergemeinschaft (FWG) folgt mit fünf Sitzen, Die Linke verpasst mit einen Sitz erneut den Fraktionsstatus. Alles wie gehabt also.

Bunte Mischung: Im Naumburger Haus des Gastes bereiteten die Wahlhelfer des Wahlbezirks II am Sonntagabend die Auszählung der Wahlzettel vor.

Die meisten Stimmen (1741) aller Naumburger Kandidaten sammelte die Spitzenkandidatin der CDU, Julia Hensel, die in der vergangenen Legislaturperiode auch Stadtverordnetenvorsitzende war. Tritt sie wieder an, hat sie gute Chancen, das Amt weiterführen zu dürfen. Dem parlamentarischen Brauch entsprechend besetze die stärkste Fraktion im Stadtparlament den Vorsitz, das sei die CDU, erklärte Udo Umbach vom Vorstand der SPD-Elbetal. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir da einen Anspruch erheben werden und einen eigenen Gegenkandidaten oder eine Gegenkandidatin gegen die Christdemokratin ins Rennen schicken.“ Die Entscheidung bleibe letztlich aber der konstituierenden Fraktionssitzung vorbehalten.

Kaum verändert sind auch die Schwerpunkte, was die Herkunft des Personals betrifft: Für die CDU sind wie gehabt überwiegend Kandidaten aus der Kernstadt ins Parlament gewählt worden, während diese bei der SPD eine kleine Minderheit sind. Bei den Sozialdemokraten dominieren eindeutig die Stadtteile. Das gilt im Übrigen auch für die Freien Wähler und Die Linke.

Sitzverteilung in Naumburg

CDU (13 Sitze): 1. Julia Hensel (1741 Stimmen), 2. Martin Roth (1406), 3. Martin Doßmann (1355), 4. Thore Bubenhagen (1348), 5. Wolfgang Sprenger (1342), 6. Thomas Hocke (1293), 7. Susanne Bienemann (1238), 8. Christina Itter (1181), 9. Jens Bestmann (1117), 10. Markus Jacobi (1106), 11. Helmut Pfennig (1061), 12. Michaela Viereckt (1020), 13. Sebastian Lesch (992).
SPD (12 Sitze): 1. Uwe Förster (1431 Stimmen), 2. Udo Umbach (1337), 3. Yvonne Franke (1299), 4. Heidi Völkerding (1283), 5. Till Arend (1213), 6. Bernd Ritter (1175), 7. Reza Ghaboli-Rashti (1123), 8. Holger Krause (981), 9. Wolfgang Küllmar (957), 10. Patrick Albrecht (931), 11. Julia Heerdt (929), 12. Wilburg Kleff (858). FWG (5 Sitze): 1. Daniel Raude (882 Stimmen), 2. Matthias Stiehl (867), 3. Regina Raude (865), 4. Erich Kral (794), 5. Thomas Neuhaus (715). Die Linke (1 Sitz): Christine Hoffmann (474 Stimmen).

Kommunalwahl: SPD bleibt knapp stärkste Kraft in Bad Emstal, BBE gewinnt drei Sitze dazu

Bad Emstal – Sie hätten sich beide noch etwas mehr erhofft: Die SPD, die die Gemeindewahl in Bad Emstal mit 51,92 Prozent gewonnen hat und auch die Bürgerliste, die noch nie so nahe daran war, stärkste Kraft im Parlament zu werden.

„Ich hatte mir noch mehr versprochen“, sagt Rainer Hering, Spitzenkandidat der SPD, nämlich noch einen 14. Sitz. „Dazu hätten wir aber etwas über 54 Prozent kommen müssen. Letztlich, sagt er, „bin ich zufrieden“. Und das gilt auch angesichts der Kandidaten, die für die SPD ins Parlament gewählt wurden, denn es gebe viele neue Gesichter in der weiterhin 13-köpfigen SPD-Fraktion. Acht der künftigen Abgeordneten seien erstmals in die Gemeindevertretung gewählt worden. Da zeichne sich eine vielversprechende Entwicklung auch für künftige Wahlen ab.

Auch Roger Mannsfeld von der Bürgerliste hadert ein wenig mit dem Ergebnis, um dann aber doch zu betonen, im Großen und Ganzen zufrieden zu sein. „Es waren circa 60 Stimmen, die uns gefehlt haben, um die SPD zu überholen“, so Mannsfeld, der von allen Bad Emstaler Kandidaten mit 2256 Stimmen das beste Ergebnis einfuhr. Auch wenn man die Mehrheit so knapp verpasst habe, wolle er mit dem Ergebnis nicht hadern, denn schließlich habe die BBE drei Sitze im Gemeindeparlament dazugewonnen, gewissermaßen die drei von den Grünen, die nicht mehr zur Wahl in Bad Emstal antraten.

Sitzverteilung in Bad Emstal

SPD (13 Sitze): 1. Rainer Hering (2228 Stimmen), 2. Siglinde Halberstadt (2091),3. Miriam Löber (1915), 4. Christian Beilstein (1640), 5.Ottmar Pimpl (1553), 6. Tim Bräutigam (1425), 7. Frank Ritter (1372), 8. Joachim Baier (1361), 9. Karl-Heinz Dorer (1283), 10. Karl-Heinz Günther (1267), 11. Sabine Mende (1245), 12. Monika Liersch (1107), 13. Heiko Bertsch (1094). BBE (12 Sitze): 1. Roger Mannsfeld (2256 Stimmen), 2. Lothar Freitag (1932), 3. Daniel Rudenko (1931), 4. Dr. Gustav Witte (1766), 5. Kirsten Vater (1747), 6. Frank Unseld (1598), 7. Sascha Göhlich (1470), 8. Hans-Werner Rudolph (1304), 9. Regina Löber (1210), 10. Frank Grede (1198), 11. Carola Göhlich (1111), 12. Ingrid Wachenfeld (1066).

Kommunalwahl: Zierenberger SPD hat die meisten Verluste zu verkraften – Jetzt sechs Parteien im Zierenberger Stadtparlament

Zierenberg – In Zierenberg haben gleich zwei Neulinge bei der Kommunalwahl ordentlich Wählerstimmen eingefangen: Die Zierenberger Liste (ZieLe) mit 19,88 Prozent und damit sechs Sitze in der Stadtverordnetenversammlung und die Grünen mit 11,73 Prozent (vier Sitze). Das haben die bisherigen Parteien in Zierenberg, besonders die SPD, deutlich zu spüren bekommen. Die SPD hat insgesamt 14,51 Prozent verloren und liegt nun bei 30,16 Prozent, bleibt aber mit neun Sitzen die stärkste Kraft in der Stadtverordnetenversammlung.

Die CDU verliert 5,72 Prozent und liegt bei 20,13 Prozent (sechs Sitze im Parlament), die UFW büßte 9,28 Prozent ein und hat jetzt 13,31 Prozent der Stimmen auf sich vereinen können (vier Sitze). Und auch die FDP hat 2,1 Prozent an Wählerstimmen verloren und hat jetzt nur noch 4,79 Prozent bei der Wahl erreicht (zwei Sitze). Die Wahlbeteiligung in Zierenberg betrug 54,34 Prozent. „Damit haben wir nicht gerechnet und sind echt verblüfft“, sagte Richard Leck von der neuen Zierenberger Liste. „Wir haben sehr viel Vertrauen bekommen, dem wollen wir nun gerecht werden“, so Leck.

Traurig über den deutlichen Verlust ist die SPD, wie Dr. Thomas Beneke erklärte. Dennoch sei es ein Lichtblick, dass die jüngste Kandidatin Laura Schäfer die meisten Stimmen geholt habe. „Dieser Generationswechsel wird uns gut tun“, so Beneke. Der SPD sei es daran gelegen, Politik für ganz Zierenberg zu machen. Dass Ortsteile ein eigenes Sprachrohr gesucht haben, damit habe er nicht gerechnet. Stimmen hätte die SPD sowohl an die Grünen, als auch an ZieLe verloren.

So weit zufrieden äußerte sich Viktoria Emde-Finken von der FDP. Durch mehr Parteien sei es schwieriger, sich zu behaupten. Dennoch habe die FDP ihre zwei Sitze. Sehr enttäuscht über das Ergebnis, insbesondere den Verlust, zeigte sich Dr. Bärbel Mlasowsky von der UFW. Das aber sei der Wählerwille und werde akzeptiert. Spannend werde es nun, wie sich Mehrheiten künftig bildeten.

Sitzverteilung in Zierenberg

SPD (9 Sitze): 1. Laura Schäfer (1676 Stimmen), 2. Hans-Peter Schäfer (1507), 3. Dr. Thomas Beneke (1482), 4. Marco Steinert (1479), 5. Silke Germeroth (1449), 6. Wilfried Appel (1329), 7. Katharina Krieger (1258), 8. Matthias Breßler (1186), 9. Armin Pfeiffer (1170). CDU (6 Sitze): 1. Michaela Brede-Pötter (1587), 2. Roland Schäfer (1380), 3. Adrian Probst (1129), 4. Oliver Schmalz (1112), 5. Heinrich Gerhardt (1103), 6. Hildegard Krüger (1080). ZieLe (6 Sitze): 1. Andreas Mander (1219), 2. Alexander Frese (1169), 3. Marco Schaub (1104), 4. Richard Leck (1082), 5. Timm König (1023), 6. Johannes Schwarz (1005). UFW (4 Sitze): 1. Dr. Bärbel Mlasowsky (1208), 2. Sven Hugk (1001 ), 3. Stefan Foschum (882), 4. Janine Dorr (513). Grüne (4 Sitze): 1. Sebastian Busch (1064), 2. Timo Rösler (1030), Diana Ruppert (1014), Joachim Dorr (1000). FDP (2 Sitze): 1. Viktoria Emde-Finken (553), Helmut von Zech (545).

(Antje Thon, Norbert Müller, Monika Wüllner)

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