Einblick in die Welt der Berufe: Tag der offenen Tür in der Wolfhager Herwig-Blankertz-Schule

Großes Interesse: Maximilian Kraus (links) von der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule lässt sich von Philipp Lange, Azubi im Unternehmen AKG Hofgeismar, über den Beruf des Industriemechanikers informieren. Fotos: Michl 

Wolfhagen. Der 16-jährige Maximilian Kraus, Zehntklässler des Relaschulzweiges der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule, hat noch keine konkreten Vorstellungen über seine berufliche Zukunft. Wohl aber, dass es etwas mit Technik sein sollte.

Über die Perspektiven, Ausbildungsmöglichkeiten und -chancen nicht nur im vielschichtigen technischen Genre, sondern über alle am Wolfhager Standort der Herwig-Blankertz-Schule (HBS), dies sind, so Schulleiter Dr. Dietmar Johlen, rund 25 an der Zahl, konnte sich der jugendliche Wolfhager am vergangenen Freitag beim Tag der offenen Tür der in der Wolfhager Pommernanlage angesiedelten Berufsschule ausführlich informieren.

250 Schüler informierten sich

Zusammen mit rund 250 weiteren Schülern der Förder-, Haupt- und Realschul-Abschlussklassen der Wilhelm-Filchner-Schule (Wolfhagen), Christine-Brückner-Schule (Bad Emstal), Elisabeth-Selbert-Schule (Zierenberg) und Erich-Kästner-Schule (Baunatal) nutzte er die Gelegenheit, sich Einblicke zu verschaffen. Begeistert war Maximilian Kraus von dem, was ihm Philipp Lange, selbst Industriemechaniker-Auszubildender im Hofgeismarer Unternehmen AKG, über diesen Beruf erzählte. Der Wolfhager: „Ich glaube, ich nehme das mir unterbreitete Angebot an, bei AKG einmal reinzuschnuppern.“

Vielschichtiges Angebot 

Erster Schwerpunkt für die Jugendlichen auf ihrer Suche nach einem Ausbildungs- und späteren Arbeitsplatz war die Vorstellung des unterrichtlichen HBS-Angebots in den verschiedenen Schulformen (Berufsfach-, Fachoberschule sowie vielfältige Ausbildungsberufe). Es blieb aber für die Schüler nicht nur bei der verbalen Präsentation der vielen Möglichkeiten, ihre berufliche Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, sondern in einer breit gefächerten Palette mit besonderen Aktionen konnten die Jugendlichen in den Werkstätten, Fach- und Unterrichtsräumen selbst in der Praxis erste Erfahrungen in den verschiedenen Berufen sammeln und sich über den Einsatz neuer Technologien in einer zeitgemäßen Ausbildung informieren.

Ob im hauswirtschaftlichen oder kaufmännischen Bereich, im Büro- oder Kommunikationssektor, in der Lager- und Logistikbranche, an High-Tech-Fräs-, Bohr- und Zerspannungsmaschinen, in der Gießerei oder im ebenfalls bereit gefächerten Kraftfahrzeuggewerbe - für jeden Geschmack war etwas dabei.

Unterstützt wurde die Herwig-Blankertz-Schule von vielen Fach- und Dienstleistungsunternehmen der Region, die an ihren Ständen in der Schulmensa den Schülern auf alle Fragen und Anregungen Rede und Antwort standen.

Schülern Orientierung geben 

Schulleiter Dr. Dietmar Johlen zog ein positives Fazit: „Mit unserem Tag der offenen Tür wollen wir jungen Menschen bei ihrer Berufswahl nicht nur eine Orientierung geben, sondern gemäß unseres Schulmottos auch einer breiten Öffentlichkeit zeigen, was wir machen und was unser Bildungsauftrag in der alltäglichen Lehr- und Lernpraxis ist.“

Von Reinhard Michl

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