50 Einbrüche in Nordhessen und Nordrhein-Westfalen gestanden

Dreiste Einbruchserie in Schulen: Polizei schnappt zwei Verdächtige

Archivfoto:  zih

Wolfhager Land. Die Täter, die seit Anfang Januar in zahlreiche Schulen der Region einbrachen, sind offenbar gefasst. Es handelt sich um einen 18-Jährigen aus dem nordwestlichen Landkreis Kassel und einen 22-jährigen Warburger.

Die beiden jungen Männer haben nach Auskunft des Polizeipräsidiums Nordhessen bereits 50 Einbrüche in Nordrhein-Westfalen und Nordhessen gestanden.

Die Ermittler prüfen derzeit, ob die Männer noch für weitere Taten verantwortlich sind.

Geschnappt wurden die dreisten Täter bereits am Mittwoch vergangener Woche. In den frühen Morgenstunden hatte ein Zeuge beobachtet, wie Einbrecher in die Grundschule Hallenberg im Hochsauerlandkreis einstiegen. Die herbeigerufene Polizei umstellte die Schule. Die Täter waren bereits geflüchtet, konnten aber aufgrund der Zeugenbeschreibung des Fahrzeuges kurze Zeit später gefasst werden.

Im Zuge der Ermittlungen in den vergangenen Tagen stellte sich heraus, dass die jungen Männer auch für die Einbrüche in Nordhessen verantwortlich sein sollen. Zuletzt Mitte März hatte es in der Region Einbrüche in Grundschulen in Breuna, Habichtswald und Schauenburg gegeben. Im Januar waren elf Schulen in Wolfhagen, Zierenberg, Fritzlar, Arolsen, Volkmarsen und Rhoden betroffen. Die Täter gingen bei ihren Einbrüchen äußerst brachial vor und richteten zum Teil Sachschäden von mehren tausend Euro an. Allein in der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule zerstörten sie Türen, Fenster, Mobiliar und nahmen Schlüssel mit. Hier musste die komplette Schließanlage ausgetauscht werden. Der Schaden wurde auf über 100.000 Euro beziffert.

Laut eines Präsidiumssprecher befinden sich die Tatverdächtigen bis zu ihrer Verurteilung auf freiem Fuß, da keine Fluchtgefahr besteht.

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