ABC-Schützen dürfen nur wenige Angehörige mitbringen

Einschulungen im Wolfhager Land unter Corona-Bedingungen

Freuen sich auf die Schule: Ole, Emily und Justus (von links) werden morgen in der Grundstufe der Christine-Brückner-Schule in Sand eingeschult.
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Freuen sich auf die Schule: Ole, Emily und Justus (von links) werden morgen in der Grundstufe der Christine-Brückner-Schule in Sand eingeschult.

In diesem Jahr werden 1653 ABC-Schützen an öffentlichen Schulen im Landkreis Kassel eingeschult, 1489 sind es in der Stadt Kassel. Das teilt Annette Knieling, Leiterin des staatlichen Schulamtes, auf Anfrage der HNA mit.

Wolfhager Land. 3303 Kinder aus Stadt und Kreis Kassel werden auf eine weiterführende Schule wechseln. Bei 97 Prozent dieser Kinder habe der Erstwunsch bei der weiterführenden Schule berücksichtigt werden können, so Knieling.

Für einige Schulanfänger beginnt die Schule bereits am Montag, die meisten werden am Dienstag eingeschult. Durch die Corona-Pandemie sind die Einschulungsfeiern in den Schulen stark eingeschränkt. Dies stoße nicht überall auf Verständnis bei den Familien, erklärt die Schulamtsleiterin. Laut Knieling gilt der Hygieneplan des Kultusministeriums für die hessischen Schulen. Darin ist zum Beispiel ein Mindesabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen bei schulischen Veranstaltungen vorgeschrieben. Begrenzt ist auch die Zahl der Personen, die zusammenkommen dürfen.

Die Hygienevorgaben setzen die einzelnen Grundschulen im Landkreis Kassel ganz individuell um. So darf beispielsweise in der Wolfhager Walter-Lübcke-Schule ein ABC-Schütze nur jeweils zwei Angehörige mitbringen. Familien können zusammenstehen, zu anderen Teilnehmern der Veranstaltung ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten. Bei gutem Wetter soll die Verteilung der Kinder auf die Klassen draußen stattfinden.

Auf allen Wegen auf dem Schulgelände ist ein Mundschutz zu tragen. Während der ersten Unterrichtsstunde müssen die Angehörigen auf dem Schulhof warten und werden dort mit einem kleinen Imbiss und Getränken versorgt.

Die Reaktionen der Eltern zum Schulstart sind laut Schulamt unterschiedlich. Viele wünschten sich verlässlichen Präsenzunterricht, und dass alles wieder so ist, wie früher. Andere hätten große gesundheitliche Bedenken, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Es habe auch Eltern gegeben, die die Einschulung hätten zurückstellen wollen. (Bea Ricken)

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