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Verkehr auf A44 läuft einspurig

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Von: Monika Wüllner

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Die Autobahn 44 wird im Juli teilweise auf einen Fahrstreifen wegen Bauarbeiten an PWC-Stellflächen Am Schoren und Am roten Ufer reduziert.
Die Autobahn 44 wird im Juli teilweise auf einen Fahrstreifen wegen Bauarbeiten an PWC-Stellflächen Am Schoren und Am roten Ufer reduziert. © monika wüllner

Es gibt Einschränkungen wegen Parkplatz- und Leitungsbau. Beide Fahrtrichtungen betroffen.

Breuna – Um die Park- und Sanitäranlagen Am Schoren und Am roten Ufer an der Autobahn 44 auszubauen, gibt es Einschränkungen für den Verkehr. Seit Freitag bis zunächst Sonntag, 3. Juli, 11 Uhr, wird die Autobahn in Fahrtrichtung Kassel zwischen den Anschlussstellen Warburg und Breuna, in Höhe der Rastanlage Am roten Ufer, auf einer Länge von rund 1000 Metern, auf einen Fahrstreifen eingeengt.

Von Freitag, 8. Juli, 20 Uhr, bis Sonntag, 10. Juli, 11 Uhr, wird die Autobahn A 44 zwischen den Anschlussstellen Warburg und Breuna in beiden Fahrtrichtungen, in Höhe der beiden Rastanlagen, auf einer Länge von rund 1000 Metern, auf einen Fahrstreifen eingeengt.

Von Freitag 15. Juli, 21 Uhr, bis Montag, 18. Juli, 5 Uhr, wird die Autobahn A 44 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Breuna und Warburg, in Höhe der Rastanlage Schoren auf einer Länge von rund 1000 Metern, auf einen Fahrstreifen eingeengt.

Grund für die Verkehrseinschränkungen ist die Herstellung von Entwässerungsleitungen für die beiden PWC-Anlagen (Parkplatz und WC) Schoren und Am roten Ufer. Das abgeleitete Wasser soll dann in den Rhödaer Bach eingeleitet werden. Derzeit befinden sich auf beiden Parkplätzen jeweils zehn Lkw-Stellplätze. Nach der Erweiterung werden Stellflächen für insgesamt 54 Lkw – PWC Schoren: 26 und PWC Am roten Ufer: 28 – zur Verfügung stehen.

Laut Bundesministerium für Verkehr besteht gemäß der letzten Erhebung aus dem Jahr 2018 ein Fehlbestand von bundesweit rund 23 300 regulären Lkw-Parkmöglichkeiten auf und an Bundesautobahnen. Aufgrund des steigenden Güterverkehrsaufkommens ist von einer Zunahme des Bedarfs auszugehen. Das Bundesverkehrsministerium geht davon aus, dass der Straßengüterverkehr bis 2030 um 39 Prozent zunehmen wird.

Die Autobahn 44 zwischen Kassel und Dortmund bildet eine zentrale Verkehrsachse im europäischen Ost-West-Verkehr. Die Lkw-Stellplätze an den bestehenden Rastanlagen sind daher weit über ihre Kapazitäten ausgelastet.

Die Schaffung ausreichender Lkw-Stellplätze ist wichtig, damit Lkw-Fahrer die gesetzlichen Ruhezeiten einhalten können. Lkw-Fahrer dürfen maximal neun Stunden am Tag fahren und müssen alle 4,5 Stunden mindestens 45 Minuten Pause machen. Dadurch soll das Unfallrisiko durch Übermüdung verringert werden.

Die Bauarbeiten an den neuen Stellflächen an der Autobahn 44 sind gut vorangeschritten. Im Moment wird Asphalt aufgetragen und dann Pflastersteine verlegt. Die beiden PWC-Anlagen sind Prototypen. Sie werden erstmalig in dieser Form an Autobahnen gebaut.

Neue Sitzgruppen laden zum Ausruhen ein, ausgewiesene Gehwege sollen für Bewegung nach langen Autofahrten sorgen. Zudem sind die Anlagen beleuchtet und Informations-Tafeln geben über den Standort und weitere Verkehrswege Auskunft. Bei Breuna bleibt ein Rettungsweg als Zufahrt bestehen. (Monika Wüllner)

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