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Endlich wieder Spiel und Spaß

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Von: Sascha Hoffmann

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Die Mädchen und Jungen der Meimbresser Jugendfeuerwehr.
Die Mädchen und Jungen der Meimbresser Jugendfeuerwehr machten eine gute Figur beim Trockenski. © Hoffmann, Sascha

Die Mädchen und Jungen der Meimbresser Jugendfeuerwehr feiern ihr Jubiläum mit viel Spiel und Spaß

Zierenberg – Timo, Julian, Lilly und Eileen aus Balhorn geben alles, um aus den am Boden liegenden Armaturen ein Feuerwehrmännchen zusammenzubauen. Wie es am Ende aussehen soll, zeigt ihnen ein Foto an der kniffligen Station, die die Kameraden der Zierenberger Jugendfeuerwehr oberhalb des Feuerwehrhauses in der Kasseler Straße aufgebaut haben.

Sie ist Teil der Geschicklichkeits- und Teamspiele, mit denen der Feuerwehrnachwuchs im Warmestädtchen am Samstag sein 50-jähriges Bestehen feiert und seine Freunde der umliegenden Wehren eingeladen hat. Auch das Team aus dem Bad Emstaler Ortsteil ist mit Freude dabei, scheitert allerdings zumindest an der Armaturen-Station, die vorgegebene Zeit reicht einfach nicht aus.

Geschlagen geben sich die Vier aber noch lange nicht, warten schließlich 15 weitere Spiele auf sie, bei denen insgesamt 19 Teams um den Tagessieg buhlen. Dafür müssen sie nur einmal ums Feuerwehrhaus herum der Geräuschkulisse folgen, schon sind sie mittendrin in der Gaudi, die auf der großen Wiese an die Spiele ohne Grenzen erinnert, die jährlich zum Zierenberger Viehmarkt abgehalten werden, wenn nicht gerade Pandemie ist.

Die Stimmung bei der Feier ist ausgelassen

Hier wird auf Getränkekisten balanciert, Golf durch ein Rohr gespielt, Trockenski „gefahren“ oder beim Quiz Feuerwehrwissen abgefragt. Die Stimmung ist ausgelassen, hat es coronabedingt schließlich schon lange keine vergleichbare Sause mehr gegeben, und dafür zeigt sich die Sonne von ihrer allerbesten Seite.

Das war zum 25-Jährigen ganz anders, wie Jugendfeuerwehr-Chef Christian Pfeiffer im offiziellen Teil am Nachmittag wissen lässt. „Da hat eine Regenfront die Feier buchstäblich ins Wasser fallen lassen“, so Pfeiffer. „Die Kameraden unserer befreundeten Wehr aus Midlum in der Nähe von Cuxhaven, die ja Experten im Hochwasser sind, halfen uns beim Füllen und Platzieren der Sandsäcke.“

Soziale Medien habe es damals noch nicht gegeben, die heutzutage ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit seien. „Über Facebook, Instagram und Co. können wir auf uns aufmerksam machen und auch Mitglieder gewinnen“, sagt der 27-Jährige, für den die Jugendarbeit „ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft“ ist.

Umliegende Jugendfeuerwehren sind zum Gratulieren ans Zierenberger Feuerwehrhaus gekommen

Das finden auch die Mitglieder der umliegenden Jugendfeuerwehren, die zum Gratulieren und für die Spiele rund ums Zierenberger Feuerwehrhaus gekommen sind. Besonders gelohnt hat es sich für die Jungen und Mädchen aus Elbenberg, bei denen am Nachmittag die Freude groß ist.

Sie landen auf Platz eins, gefolgt von Westuffeln auf Platz zwei und Istha auf Platz drei. Für Timo, Julian, Lilly und Eileen aus Balhorn reicht es am Ende für keinen der vorderen Plätze, immerhin aber dürfen sie sich mit Platz elf über eine Platzierung im Mittelfeld freuen.

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