Entlassung Rühls: Genossenschaft distanziert sich von Entscheidung

Verlässt die Stadtwerke Wolfhagen: Martin Rühl.

Wolfhagen. Die BürgerEnergieGenossenschaft Wolfhagen (BEG) bedauert es sehr, dass Martin Rühl die Stadtwerke Wolfhagen (SWW) verlässt. Die BEG distanziert sich von der Entscheidung des Aufsichtsrates, sich von Rühl zu trennen.

In den 18 Jahren seines Wirkens habe Rühl als Ideengeber und Gestalter mit seiner fachlich hochqualifizierten Mannschaft die Stadtwerke Wolfhagen zu dem geformt, was sie heute sei: Ein Stadtwerk, das das politische Ziel der Stadt, den Strombedarf zu 100 Prozent aus regenerativer Energie zu decken, in 2015 erreichte und die besten Voraussetzungen mitbringe, den zeitlichen Eigenversorgungsgrad mit Strom von bislang 70 auf 80 Prozent zu steigern.

Durch die innovativen Konzepte genießen die Stadtwerke national hohes Ansehen und rufen internationales Interesse hervor. Der Bilanzgewinn konnte durch die Kombination aus Ausbau des Kerngeschäfts und Beschreiten neuer Wege beim Umbau des Energiesystems auf erneuerbare Energien mehr als verdreifacht werden.

Martin Rühl ersann das Beteiligungsmodell der BEG und steigerte damit die Akzeptanz für die Stromerzeugung aus regenerativen Energien, stärkte die Kundenbindung und erhielt für die SWW durch das eingebrachte frische Kapital der BEG von 2,3 Mio. das erforderliche Eigenkapital, um den Photovoltaik-Park und den Windpark zu bauen.

Die BEG fordert, dass der „Wolfhager Energieweg“ auch durch die nachfolgenden Geschäftsführer fortgesetzt werden soll. (mow)

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