Frauenhandball-Landesliga: Erst spielen, dann feiern

Hoof/Sand/Wolfhagen empfängt Vellmar

Sie spielt heute das das letzte Mal vor heimischem Publikum: Die Sanderin Elena Lubach wechselt im Herbst zum Studium nach Nürnberg. Foto:  zih

Hoof. Zum letzten Heimspiel der Saison in der Frauenhandball-Landesliga empfängt die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen am  Samstag (18 Uhr) in der Schauenburghalle in Hoof den bereits feststehenden Meister und Aufsteiger in die Oberliga, den TSV Vellmar.

Unabhängig vom Ausgang der Partie wird es nach dem Spiel eine Saisonabschlussfeier geben. Für das Spiel gegen den TSV, der mit einem 34:28-Sieg beim Zweiten Wesertal die Meisterschaft perfekt machte und zuletzt gegen Lohfelden/Vollmarshausen mit 35:27 siegte, zeigt sich HSG-Co-Trainer Bernd Oberbeck wenig optimistisch: „Wenn wir so spielen wie zuletzt bei Hainzell/Großenlüder, werden wir aus der Halle geschossen. Wir müssen uns steigern, dann können wir Vellmar vielleicht ein bisschen ärgern.“

Im Hinspiel war die Ausgangsposition noch eine andere, denn da lag die HSG nur einen Punkt hinter dem TSV auf Rang zwei, bekam jedoch beim 23:31 die Grenzen aufgezeigt.

Durch den Ausfall von Rückraumspielerin Aileen Sule hat die HSG im Rückraum an Durchschlagskraft eingebüßt. Ihr Ausfall sowie das Fehlen einiger weiterer Stammspielerinnen führte dazu, dass die Vereinigten auf den fünften Platz zurückfielen.

„Immerhin spielen wir unsere nach Punkten beste Saison in der Landesliga“, wertet Oberbeck die Saison trotz der schwächeren Rückrunde positiv. Aufgrund der Personalsituation wird neben der jungen Elena Lubach, die sich zuletzt in den Vordergrund spielen konnte, auch die Nachwuchsspielerin Sophia Frankfurth mitspielen. Für Elena Lubach wird es das letzte Spiel vor eigenem Publikum sein, da sie im Herbst in Nürnberg ein Studium beginnen wird.

Vellmar sieht Oberbck hingegen in der Breite stärker aufgestellt, so dass diese Mannschaft das Tempo über die volle Spielzeit hoch halten kann. Besonders zu beachten beim TSV ist Spielmacherin Celia Steyer. Ein Wiedersehen wird es mit der im Rückraum spielenden früheren HSG-Spielerin Sophie Steiner geben. (zmw)

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