Baugebiete

Erweiterung von Hiddeser Feld und SVG-Autohof

Mehr Stellplätze für Lkw und ein weiteres Fastfood-Restaurant geplant: Am SVG-Hof Elsinger Höhe soll die Bebauungsfläche erweitert werden. Ebenso im gegenüberliegenden Hiddeser Feld wird das interkommunale Gewerbegebiet erweitert.
+
Mehr Stellplätze für Lkw und ein weiteres Fastfood-Restaurant geplant: Am SVG-Hof Elsinger Höhe soll die Bebauungsfläche erweitert werden. Ebenso im gegenüberliegenden Hiddeser Feld wird das interkommunale Gewerbegebiet erweitert.

Die Stadtverordneten in Wolfhagen haben einer Erweiterung des interkommunalen Gewerbegebietes Hiddeser Feld und des benachbarten SVG-Hofes zugestimmt.

Wolfhagen – Mehrheitlich, wie Stadtverordnetenvorsteher Christoph Lübcke (CDU) auf Nachfrage erklärt. Die Mehrheit bei der Abstimmung zur Erweiterung des benachbarten SVG-Hofes sei noch größer gewesen. Die Abstimmung für das Hiddeser Feld in der Gemeindevertretersitzung Breuna steht im Oktober auf der Tagesordnung, wie Breunas Bürgermeister Jens Wiegand sagt.

Das Areal Hiddeser Feld nahe der Autobahn 44 soll um weitere elf Hektar erweitert werden, um weiteren Investoren die Möglichkeit zu geben, hier zu bauen. Das Hiddeser Feld ist mit einer Fläche von 60 Hektar das größte Gewerbegebiet im Wolfhager Land.

Rewe ist mit 550 Arbeitsplätzen bisher der größte Arbeitgeber

Wolfhagen ist mit 75 Prozent, Breuna mit 25 Prozent beteiligt. In diesem Verhältnis teilen sich die Kommunen Kosten und Steuereinnahmen. Größter Arbeitgeber mit 550 Arbeitsplätzen ist bisher Rewe. Rewe erweitert derzeit das Logistikzentrum großflächig und erweitert seine Kapazitäten (wir berichteten).

Auch der SVG-Hof hat Pläne zur Erweiterung. Der Autohof beabsichtigt, im Westen des interkommunalen Gewerbegebietes Hiddeser Feld an der Landesstraße bzw. dem Beginn der Otto-Hahn-Straße Lkw-Stellplätze sowie ein Fastfood-Restaurant zu bauen.

Mindestens 50 Prozent müssen Fotovoltaikmodule bekommen

Für diesen Bau muss die Baugrenze nach Westen erweitert und die Ausgleichsfläche geändert werden. Der Geltungsbereich, dem die Stadtverordneten nun zugestimmt haben, umfasst eine Fläche von fast 18 000 Quadratmetern.

Außerdem beschlossen wurde die Aufstellung eines Bebauungsplans im Bereich der Erpetalstraße in Wenigenhasungen und zwar gleichzeitig mit einem Erweiterungsantrag, dass nutzbare Dachflächen und Anlagen innerhalb der überbaubaren Grundstücksflächen zu mindestens 50 Prozent mit Fotovoltaikmodulen ausgestattet werden müssen.

Dieser Solarpflicht im Bebauungsplan stimmten die Stadtverordneten ebenfalls mehrheitlich zu, wie Stadtverordnetenvorsteher Lübcke erklärte. (Monika Wüllner)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.