Wilhelm-Filchner-Schule geht als Sieger hervor

Fast alle Viertklässler bleiben im Wolfhager Land

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Wolfhager Land. Bis zum 5. März mussten die Schüler der vierten Klassen und ihre Eltern wählen - jetzt sind die Entscheidungen gefallen.

Auf diese weiterführenden Schulen werden sie gehen.

Die Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule geht als Sieger der weiterführenden Schulen im Wolfhager Land hervor. Für diese haben sich die meisten Schüler entschieden, noch mehr als erwartet.

306 Viertklässler gebe es derzeit im Wolfhager Land, fast alle bleiben auf weiterführenden Schulen der Region. So gehen beispielsweise von elf Schülern der Grundschule Ippinghausen zehn nach Wolfhagen und einer nach Zierenberg, meint Schulleiterin Regina Hagenow. „Ein Zuspruch vor Ort ist wichtig“, sagt Kühlborn. Die Schüler könnten sich auch für Schulen in Kassel, Warburg oder Fritzlar entscheiden.

„Wir freuen uns sehr über den Zuspruch“, sagt Ludger Brinkmann, Leiter der Wilhelm-Filchner-Schule. Zwischen 190 und 200 vorläufige Anmeldungen habe er für das kommende Schuljahr erhalten. Ummeldungen seien noch möglich, trotzdem übersteige die Zahl jetzt schon die des Vorjahres von 150 Fünftklässlern.

Die Elisabeth-Selbert-Schule in Zierenberg verzeichnet für das kommende Schuljahr knapp 60 neue Schüler, heißt es seitens des Sekretariats. Vor einigen Jahren seien es um die 80 gewesen. Ein möglicher Grund sei, dass es früher generell mehr Kinder und somit mehr Schüler gab.

Dieser Meinung schließt sich auch Wolfgang Engelmeyer, Leiter der Christine-Brückner-Schule in Bad Emstal, an. Der demografische Wandel wirke sich auch auf die Schulen aus. 37 Anmeldungen hat Engelmeyer erhalten, im vergangenen Jahr seien es noch 45 gewesen. Ein Vergleich zwischen den Schulen sei schwer zu ziehen, fügt Harald Kühlborn, Pressesprecher des Landkreises, hinzu. „Die Wilhelm-Filchner-Schule ist die drittgrößte im Landkreis, die in Bad Emstal traditionell die kleinste.“

Verteilung der Schülerzahl 

Im gesamten Wolfhager Land gebe es derzeit 3319 Schüler, sagt Harald Kühlborn, Pressesprecher des Landkreises Kassel. 1180 von ihnen besuchen die Grundschule, davon 306 die vierte Klasse. Die Berufsschulen seien in die Gesamtzahl nicht miteinbezogen.

Obwohl die Christine-Brückner-Schule und die Elisabeth-Selbert-Schule weniger Anmeldungen als im Vorjahr verzeichnen, seien sie nicht gefährdet. „Natürlich würden wir uns mehr Zuspruch wünschen, gravierende Probleme gibt es aber nicht“, so Kühlborn.

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