Felix' Traum ist rot und raucht: Viele Besucher bei Wolfhager Feldtagen

Schwärmen für historische Landmaschinen: Die Mitglieder der Wolfhager Schlepperfreunde und zahlreiche Besucher der ersten Feldtage in Wolfhagen, wie der kleine Felix mit seiner Oma Gudrun Heine. Foto: Ricken

Wolfhagen. Felix hat nur Augen für den knallroten Trecker. Als er dann endlich auf den Oldtimer krabbeln darf und Besitzer Arne Heinemann den rauchenden, alten Dieselmotor startet, strahlt der Dreijährige über das ganze Gesicht.

Er bleibt nicht der einzige Besucher bei den ersten Feldtagen der Schlepperfreunde Wolfhagen, der staunend durch die Reihe der Oldtimer läuft. 28 alte Schätzchen präsentierten die Vereinsmitglieder auf einem Stoppelfeld am Rande der Stadt. Der älteste stammt aus der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Doch das war noch nicht alles. Mit ihren Treckern und ebenso alten Landmaschinen zeigten die Schlepperfreunde, wie Feldarbeit in den 50-er Jahren aussah.

Trotz herbstlicher Temperaturen waren viele Besucher gekommen, die mit Pizza aus einem urigen Holzofen, Kaffee, Kuchen und Braten versorgt wurden.

Die Schlepperfreunde hatten sich im Jahr 2002 aus der gemeinsamen Passion für die alten landwirtschaftlichen Maschinen zusammengefunden. Seit 2014 sind sie ein eingetragener Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die historischen Fahrzeuge für die Nachwelt zu erhalten. 30 Mitglieder gehören zum Verein, das Alterspektrum reicht von 13 bis 80 Jahren. Neue Mitglieder sind willkommen. Wer mitmachen möchte, kann einfach zum Vereinstreffen in den Wolfhager Chattenturm kommen: Jeden ersten Donnerstag im Monat, ab 19.30 Uhr. Die Feldtage sind nur eine Veranstaltung von diversen Aktivitäten der Wolfhager Schlepperfreunde.

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