Wolfhager Feuerwehren

Frank Brunst bleibt Stadtbrandinspektor in Wolfhagen

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Für zehn, 20, 30 und 40 Jahre in der Feuerwehr: Zahlreiche Kameradinnen und Kameraden erhielten Anerkennungsprämien.

Wolfhagen - Stadtbrandinspektor Frank Brunst leitet auch in den nächsten fünf Jahren die Wolfhager Feuerwehren. Der Spatenstich für den neuen Feuerwehrstützpunkt rückt näher.

Auf der Jahreshauptversammlung aller Wolfhager Feuerwehren bestätigten Frank Brunst 104 der 128 wahlberechtigten Kameradinnen und Kameraden am Freitagabend in der Stadthalle in seinem Amt als Stadtbrandinspektor. Brunst geht damit in seine sechste Amtszeit und steht seit einem Vierteljahrhundert an der Spitze der aktuell 286 Mitglieder (davon 38 Frauen) zählenden Wehr.

Auch weiterhin an seiner Seite und in ihren Ämtern als stellvertretende Stadtbrandinspektoren bestätigt: Matthias Müller und Sebastian Swoboda. Das bewährte Trio blickt spannenden Zeiten entgegen, schließlich rückt der Bau des neuen Feuerwehrstützpunktes immer näher.

„Im Juli konnten wir den Bewilligungsbescheid aus den Händen von Innenminister Peter Beuth in Empfang nehmen, seit Oktober sind die Planungen in vollem Gange und im April wollen wir den Bauantrag stellen“, sagte Brunst, der für Oktober/November mit dem ersten Spatenstich rechnet.

Ereignisreiches Jahr 2018

Ansonsten berichtete der alte und neue Stadtbrandinspektor von einem ereignisreichen Jahr zum Wohle der Menschen im Wolfhager Land. Beachtliche 46.435 Stunden hätten die Kameradinnen und Kameraden ehrenamtlich geleistet, neben 35.004 Stunden für Übungsdienst, 6185 Stunden für Lehrgänge und Seminare sowie 164 Stunden für Brandschutzerziehung auch satte 5082 Einsatzstunden.

„Es war kein ruhiges Jahr“, sagte Brunst und erinnerte an 28 Brandsicherheitsdienste, 19 „ärgerliche“ Fehlalarme, 178 Hilfeleistungen und 70 Brände. „Eine besondere Herausforderung ereilte uns gleich zu Beginn des Jahres“, so Brunst. „Am 1. Januar mussten wir nicht nur zu einem Gebäudebrand in Wolfhagen ausrücken, sondern noch dazu unsere Kollegen in Zierenberg bei zwei weiteren Bränden unterstützen.“ 

Generell habe sich das ganze Jahr über gezeigt, dass „auch auf dem flachen Land einiges an Einsätzen auf die Feuerwehren zukommen kann, was wir dank gut ausgebildeter und hoch motivierter Einsatzkräfte aber immer gut im Griff hatten.“

Damit dies auch so bleibe, sei 2018 wie immer ein großes Augenmerk auf die Ausbildung gelegt worden, wobei jeder Einzelne ein sehr hohes Engagement an den Tag gelegt habe.

Nachwuchs wird gut ausgebildet

Insgesamt haben 286 Feuerwehrleute an Lehrgängen und Seminaren teilgenommen. „Nur so können wir die an uns gestellten Aufgaben bewältigen und gesund von unseren Einsätzen nach Hause kommen“, so der Stadtbrandinspektor, der auch der krankheitsbedingt abwesenden Stadtjugendwartin Corinna Baake, ihrem Stellvertreter Jens Kessler und den Jugendbeauftragten aller Wehren dankte, die mit ihrer Arbeit dafür sorgten, gut ausgebildeten Nachwuchs in die Einsatzabteilungen zu führen.

Aktuell sind laut Kessler 168 Jugendliche in den Wolfhager Jugendfeuerwehren aktiv, davon 60 Mädchen und 108 Jungen. Das sei zwar ein leichter Rückgang, doch der sei in den vielen Übertritten in die Leistungsabteilungen begründet.

Für den Nachwuchs stünden durchschnittlich 37 Jugendfeuerwehrwarte, Gruppenleiter, Betreuer und Helfer zur Verfügung, die zusammen fast 3500 Stunden an ehrenamtlicher Zeit für den Feuerwehrnachwuchs investiert hätten.

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