Treppe erneuert: Fugenkratzen an der Weidelsburg

Gefahrenstellen beseitigt: Sven Enke, Carsten Liesegang und Andreas Paul (von rechts) von einer thüringischen Fachfirma geben den Fugen der Treppe mit Kelle und Bürste den letzten Schliff. Foto:  Norbert Müller

Ippinghausen. Die Stolperfalle ist entschärft: Zwei Wochen lang haben Mitarbeiter einer Fachfirma die Treppe vom Burghof zum Gastronomiebereich auf der Weidelsburg runderneuert.

Die Arbeiter haben die Stufen und den Unterbau bis auf den Fels herausgenommen und dann den Aufgang wieder mit alten und neuen Steinen aufgebaut. Am Freitag wurden letzte Arbeiten an den Fugen ausgeführt, jetzt können die Besucher Nordhessens größter Burgruine den Bereich wieder begehen.

20.000 Euro hat der Hausherr, Hessen-Forst, in den aktuellen Bauabschnitt investiert, zu dem nicht nur die Runderneuerung der Treppe zählt, sondern weitere „Verkehrssicherungsmaßnahmen“, wie Jochen Dittmar, beim Wolfhager Forstamt für die Burg zuständig, erklärte. Dabei gehe es um das Ausbessern schadhafter Fugen im Mauerwerk „in Bereichen, wo Besucher unterwegs sind“. Die Größe der betroffenen Flächen sei überschaubar.

Etwa eine Woche werden die Arbeiter damit beschäftigt sein, dann geht es für sie am Fuße des Burgbergs weiter. Im Auftrag des Fördervereins zur Erhaltung der Weidelsburg werden sie dort den Tränkeborn, den Brunnen, aus dem die Burgbewohner einst ihr Frischwasser schöpften, aus seinem Dornröschenschlaf wecken und sanieren.

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