Vereinsleben

Fußballer packten bei Umzugsaktion des Heimat- und Geschichtsvereins mit an

Schwerste Umzugsarbeit leisteten die Jugend-Spieler des Fußballvereins FSV Wolfhagen. Sie trugen unter anderem einen Schrank durch das historische Treppenhaus bis unters Dach der Burg.
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Schwerste Umzugsarbeit leisteten die Jugend-Spieler des Fußballvereins FSV Wolfhagen. Sie trugen unter anderem einen Schrank durch das historische Treppenhaus bis unters Dach der Burg.

Der Heimat- und Geschichtsverein Wolfhagen muss sein langjähriges Domizil, die Zehntscheune, zum 30. September verlassen. Teile des Inventars wurden nun in der alten Burg untergebracht.

Wolfhagen – Vereinsmitglieder und Fußballer des FSV Wolfhagen packten mit an. Nicht nur der Heimat- und Geschichtsverein auch alle anderen Mieter mit Ausnahme des Regionalmuseums müssen in wenigen Wochen die Zehntscheune verlassen haben.

Denn sowohl dieses Gebäude, als auch die Burg werden derzeit saniert und einer neuen Nutzung zugeführt. Besonders hart habe es den Heimat- und Geschichtsverein getroffen, der seit 1998 seine Geschäftsstelle in der ehemaligen Kreis-Jugendpfleger-Wohnung hat, sagt Vereinsvorsitzender Richard Mangold.

Auch das Material musste irgendwo zwischengelagert werden

Zunächst habe der Verein ergebnislos und verzweifelt nach neuen Räumlichkeiten gesucht. Später sei eine akzeptable Lösung gefunden worden. Und so kann der Verein vier geräumte Büros der Arbeitsfördergesellschaft „AGIL“ im Dachgeschoss der Burg beziehen.

„Räume, die zwar groß genug sind, aber noch teilrenoviert und den heutigen bautechnischen Brandschutzbestimmungen entsprechend gestaltet werden müssen“, sagt Mangold.

Er und der Vorstand mussten noch ein weiteres Problem lösen: Wo soll das Material zwischengelagert werden? Hilfe gab es von der Stadt Wolfhagen und dem Architekturbüro Müntinga und Puy, das die Bauleitung hat. Sie boten freie Lagerkammern im Dachgeschoss der Burg an.

Weitere Großeinsätze müssen folgen

Am Samstag beförderte die Umzugsmannschaft, bestehend aus Vereinsmitgliedern und Spielern der A- und B-Jugend des FSV-Wolfhagen, die ersten Regale, Akten und große Teile des historischen Buchmaterials in die Burg. „Nur durch die tatkräftige Unterstützung der hochtrainierten Jugendlichen war es möglich, diesen ersten Umzug ohne Aufzughilfe zu bewerkstelligen“, sagt Mangold.

Schwerste Umzugsarbeit leisteten die Jugend-Spieler des Fußballvereins FSV Wolfhagen. Sie trugen unter anderem einen Schrank durch das historische Treppenhaus bis unters Dach der Burg.

Weitere Großeinsätze für Transport und Einräumung seien jedoch noch bis zum letzten Tag des Auszugstermins erforderlich. Der Verein hofft, dass ein Einrichten in den endgültigen Räumen schon bald nach den vorgezogenen Renovierungsarbeiten kann. (Antje Thon)

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