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Gemeinsam im Gebet Halt suchen

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Von: Sascha Hoffmann

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Beten für den Frieden: Am Wolfhager Marktplatz folgten am Samstag über 300 Menschen der Einladung zum Friedensgebet.
Beten für den Frieden: Am Wolfhager Marktplatz folgten am Samstag über 300 Menschen der Einladung zum Friedensgebet. © Sascha Hoffmann

Der Krieg in der Ukraine hält die Welt in Atem. Mit Friedensgebeten, Hilfslieferungen und viel Unterstützung zeigen die Menschen im Wolfhager Land Solidarität

Wolfhagen – Studenten werden zu Soldaten, Waffen zielen auf ein Atomkraftwerk und Menschen verlassen zu Hunderttausenden das Land, um ihr Leben zu retten. Zugleich finden überall auf der Welt Friedensmärsche und -gebete statt. Das Bedürfnis, den Menschen in der Ukraine Solidarität zu zeigen und gleichzeitig dem russischen Präsidenten Wladimir Putin das Stoppschild vorzuhalten, ist riesig. Die Nachrichten aus den Kriegsgebieten der Ukraine halten die Welt in Atem, auch die Menschen im Wolfhager Land, die sich nicht nur in zahlreichen Hilfsaktionen engagieren, sondern auch im gemeinsamen Gebet Halt suchen und ein Zeichen setzen wollen für Frieden und gegen Krieg. Gemeinsam mit Pfarrerin Katharina Ufholz und Pfarrer Martin Jung schickten über 300 Wolfhager, darunter etwa 80 Einsatzkräfte der Wolfhager Feuerwehr, am Samstagabend ein Friedenslicht über den Marktplatz, während sie gemeinsam für die Menschen in der Ukraine beteten.

„Wir spüren in diesen Tagen, was Krieg bedeutet, wie schnell er über ein Land und seine Menschen kommen kann, wie er alle Werte und Ordnungen in Frage stellt, und wie machtlos wir dagegen sind“, so Ufholz, die gemeinsam mit Jung und den Wolfhager Bürgern für die Menschen in der Ukraine betet, „für alle, die vor Angst nicht ein noch aus wissen, für alle, die auf der Flucht sind, für alle, die liebe Menschen zurücklassen müssen“.

Und sie denkt an die vielen Menschen, „die in Deutschland leben und ihre Familie und Freunde in der Ukraine haben, an ihre Sorge und Angst um ihre Lieben in diesen schlimmen Tagen“.

Man sei zusammengekommen als „Zeichen für den Frieden und für die Anteilnahme“, sagte Pfarrer Jung und wies auf die nächste Möglichkeit hin, um in Gemeinschaft zu denken und zu beten für die Menschen im Krieg und auf der Flucht. Das dritte Friedensgebet auf dem Wolfhager Marktplatz findet am Samstag, 12. März, um 18 Uhr statt. Wer möchte, kann gerne eine Kerze mitbringen.

Von Sascha Hoffmann

Mit Blaulicht zum Friedensgebet: Die Wolfhager Feuerwehr beteiligte sich mit rund 80 Einsatzkräften.
Mit Blaulicht zum Friedensgebet: Die Wolfhager Feuerwehr beteiligte sich mit rund 80 Einsatzkräften. © Sascha Hoffmann

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