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Glasfaserleitung in Wolfhager Kernstadt auf der Kippe

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Von: Jacob von Sass von Sass

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Glasfaser für schnelles Internet: Wer im Homeoffice arbeitet, braucht eine schnelle Internetleitung. Für die Wolfhager Kernstadt steht noch nicht fest, ob und wann sie an die Glasfaserleitung angeschlossen wird.
Glasfaser für schnelles Internet: Wer im Homeoffice arbeitet, braucht eine schnelle Internetleitung. Für die Wolfhager Kernstadt steht noch nicht fest, ob und wann sie an die Glasfaserleitung angeschlossen wird. © Uwe Anspach/dpa

Für Ausbau muss Nachfrage steigen. Anschluss soll größere Datenmengen ermöglichen.

Wolfhagen – Aufgrund der Pandemie zog es viele Arbeitnehmer in den vergangenen Jahren ins Homeoffice. Hier wurde dann ziemlich schnell klar, wie wichtig eine stabile Internetleitung für die Arbeit, aber auch für die Freizeit ist. Auch in Wolfhagen baut die Firma Goetel aus Göttingen das Glasfasernetz immer weiter aus, sodass mittlerweile schon einige Stadtteile versorgt sind.

Nur für die Kernstadt steht bis jetzt noch nicht fest, wann und ob sie überhaupt an die Glasfaserleitung angeschlossen wird. Das soll sich jetzt aber ändern.

In einem Brief rief Bürgermeister Reinhard Schaake die Einwohner der Kernstadt jüngst dazu auf, der Firma Goetel zu signalisieren, dass man ebenfalls an das Glasfasernetz angeschlossen werden wolle: „Goetel hat bereits mit der Nachfragebündelung in Wolfhagen begonnen. Wenn die Nachfrage hoch genug ist, erfolgt durch die Goetel ein eigenfinanzierter Ausbau. Je mehr Bürger in Wolfhagen ihr Interesse bekunden, umso wahrscheinlicher ist die Realisierung des Projekts.“

Bis jetzt reicht laut der Göttinger Firma die Nachfrage der Bürger allerdings noch nicht aus. „Es gibt bereits zahlreiche Interessenten, aber hier müssen sich deutlich mehr Einwohner für einen Glasfaseranschluss entscheiden, damit die Goetel auch in der Kernstadt Glasfaser bis in die Häuser verlegen kann. Aktuell läuft die Vertriebsphase noch. Wir gehen davon aus, dass das Vertriebsziel noch bis zum Ende der Vertriebsphase erreicht wird“, so Felix Kadéra von Goetel.

Insgesamt müsse eine Quote von 40 Prozent aller Haushalte, die sich an die Glasfaserleitung anschließen lassen wollen, erfüllt sein, damit der Ausbau in der Kernstadt auch wirklich erfolge. „Das ist die Mindestanforderung, damit sich der eigenwirtschaftliche Ausbau aus finanzieller Sicht für Goetel auf lange Sicht lohnt.“, sagt der Unternehmenssprecher.

Der Anschluss an ein Glasfasernetz sei momentan sehr sinnvoll und eine Investition in die Zukunft, da für die neuen Datenmengen eine größere Bandbreite benötigt werde, berichtet Kadèra. Auch Bürgermeister Schaake sagt: „Eine Investition in ein Glasfasernetz kommt unserer Gemeinde-Infrastruktur zugute. So werden unter anderem auch die Immobilienwerte steigen.“

Interessierte Einwohner der Wolfhager Kernstadt können sich unter goetel.de/wolfhagen über den Anschluss informieren und ihn bestellen. (Jakob von Sass)

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