1. Startseite
  2. Lokales
  3. Wolfhagen
  4. Wolfhagen

Gold als wertbeständiger Schutz gegen die Inflation

Erstellt:

Von: Jacob von Sass von Sass

Kommentare

Präsentieren die größte Goldmünze Europas: (von links) Thomas Kuhn, Frank Möller, Anna Bürger und Martin Thöne von der Raiffeisenbank HessenNord.
Präsentieren die größte Goldmünze Europas: (von links) Thomas Kuhn, Frank Möller, Anna Bürger und Martin Thöne von der Raiffeisenbank HessenNord. © jakob von sass

Raiffeisenbank stellt größte Goldmünze Europas aus und berät zum Thema Gold.

Wolfhagen – Gold übt schon immer eine ganz besondere Faszination auf die Menschheit aus und ist daher auch eng mit ihrer Geschichte verwoben. Besonders in Krisenzeiten, in denen wir uns auch momentan befinden, steigt die Nachfrage nach dem Edelmetall. Daher stellte die Raiffeisenbank HessenNord jetzt die größte Goldmünze Europas, den Big Phil, in ihrer Filiale in Wolfhagen aus, um ihren Kunden das Thema Gold etwas näher zu bringen.

Mit 37 Zentimetern Durchmesser und 31 Kilogramm Gesamtgewicht ist die Münze eine echte Rarität. Zwar hat sie nur einen offiziellen Wert von 100 000 Euro, doch der reine Goldwert liegt alleine schon bei 1,9 Millionen Euro. Weltweit gibt es 15 Exemplare. Die in Wolfhagen ausgestellte ist im Besitz des Münchner Edelmetalldienstleisters pro aurum, der auch die Raiffeisenbank Hessen Nord mit Gold beliefert. Johann Gess, Mitglied der Geschäftsleitung pro aurum, bestätigt den aktuellen Run auf das Gold: „Während einer Krise merkt man schnell, dass die Nachfrage nach Gold steigt. Das erleben wir auch im Moment.“

Auch Regionalmarktleiterin Anna Bürger erlebt in den Filialen der Raiffeisenbank Ähnliches: „Vor allem zu Anfang der Pandemie und jetzt während des Krieges wollen die Menschen immer mehr Gold kaufen, weil sie einfach verunsichert sind.“

Martin Thöne, Vorstand der Raiffeisenbank, berichtet, dass die Kunden das Gold vor allem als Krisenwährung sehen. So nutzen sie es als Inflationsschutz, um Kaufkraftverluste des eigenen Vermögens auszugleichen.

Das klappe mit dem Edelmetall auch ganz gut sagt Thomas Kuhn, ebenfalls Regionalmarktsleiter, und erklärt das Ganze an einem einfachen Rechenbeispiel: „Vor 1000 Jahren konnte man mit einer Unze Gold 330 Leib Brot kaufen. Wenn man heute den Wert einer Unze Gold durch 330 teilt, erhält man vier Euro. Daran erkennt man sehr gut die Wertbeständigkeit.“

Daher empfehle die Raiffeisenbank ihren Klienten auch um die fünf bis zehn Prozent ihrer Gesamtinvestments in Gold oder andere Edelmetalle anzulegen. „Gold ist für unsere Kunden in diesen schwierigen Zeiten einfach ein sicherer Hafen. Überall auf der Welt und in allen Kulturkreisen wird es als Zahlungsmittel akzeptiert“, so Thöne. (Jakob von Sass)

Auch interessant

Kommentare