Hagelsturm

Heftiges Unwetter über dem Wolfhager Land: 51 Einsätze der Feuerwehren

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Hagel und Starkregen in Wolfhagen. In der Schützeberger Straße verwandelt sich die Straße in einen Bach

Über dem Wolfhager Land ist es am Freitag zu einem heftigen Unwetter gekommen. Starke Regenfälle und Hagel haben dafür gesorgt, dass die Feuerwehren im Einsatz sind.

Aktualisiert um 18.35 Uhr - Die Stadt Wolfhagen mit ihren Stadtteilen Istha und Bründersen erwischte es am heutigen Freitag am heftigsten, als ab 13.20 Uhr ein Unwetter über dem Altkreis niederging.

In die heftigen Regenfälle mischte sich ein starker Hagelschauer, der in der Kernstadt für winterliche Straßenverhältnisse sorgte. Im Bereich der Hans-Staden-Straße in der Senke gegenüber dem Nahkauf-Markt, spülte das Regenwasser die Eiskörner kniehoch zusammen, ein Auto blieb dort stecken. Mit Radladern wurden die Eismassen abtransportiert.

Bei der Wolfhager Feuerwehr gingen ab 13.45 Uhr die Notrufe im Minutentakt ein, erklärte Stadtbrandinspektor Frank Brunst. Alle Stadtteilwehren wurden alarmiert und beteiligten sich daran, Keller vor allem in der Kernstadt sowie den Stadtteilen Istha und Bründersen leer zu pumpen. Bis gegen 17 Uhr kamen die Wolfhager Wehren auf 51 Einsätze.

Koordiniert wurden die Einsätze der Feuerwehren vom Stützpunkt in der Kernstadt aus. Vor allem Keller galt es für die Einsatzkräfte auszupumpen, wie Vize-Stadtbrandinspektor Sebastian Swoboda sagte, dazu kam das Reinigen verstopfter Wassereinläufe an den Straßen.

Gefahrenstellen gab es auf den Straßen durch hochgedrückte Kanaldeckel, teilte ein Sprecher der Wolfhager Polizeistation mit. Der Polizei wurde gemeldet, dass die Bundesstraße 251 zwischen Bründersen und Istha blockiert sei. Beamten, die sich daraufhin die Situation vor Ort ansahen, konnten dies allerdings nicht bestätigen.

Während die Wolfhager Feuerwehrleute gestern alle Hände voll zu tun hatten, verbrachten die Wehren in den übrigen Kommunen des Wolfhager Landes einen ruhigen Nachmittag. Zwar berichteten die Gemeinde- und Stadtbrandinspektoren auch dort von kräftigen Niederschlägen, zu Einsätzen musste man dort aber nicht ausrücken.

In Wettesingen schlug allerdings gegen 12.35 Uhr ein sogenannter kalter Blitz in ein Haus an der Rosenstraße ein. Zum Zeitpunkt des Einschlags war eine Person im Haus, sie kam aber unverletzt davon. Ein Brand entwickelte sich nicht, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr.

Unwetter über dem Wolfhager Land

 © HessennewsTV
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Ebenfalls vom Unwetter am Freitag betroffen waren der Gudensberger Stadtteil Maden sowie Bad Arolsen in Waldeck-Frankenberg, wo zahlreiche vollgelaufene Keller die Feuerwehren auf Trab hielten.

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