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Elbe-Ems-Kooperation bereitet Weltgebetstag der Frauen vor

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Von: Ursula Neubauer

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Die Frauen des Kooperationsraums Elbe-Ems üben die Lieder für den Weltgebetstag der Frauen, der dieses Jahr von Christinnen aus England, Wales und Nordirland vorgestellt wurde.
Die Frauen des Kooperationsraums Elbe-Ems üben die Lieder für den Weltgebetstag der Frauen, der dieses Jahr von Christinnen aus England, Wales und Nordirland vorgestellt wurde. © Ursula Neubauer

Zur Vorbereitung auf den ökumenischen Weltgebetstag der Frauen treffen sich 13 Frauen aus dem Kooperationsraum Elbe-Ems. Das Thema: „Zukunftsplan: Hoffnung“.

Balhorn – „Wir brauchen Hoffnungsworte und Hoffnungszeichen in der jetzigen Zeit dringender denn je“, sagt Lektorin Heike Rost, die den ökumenischen Weltgebetstag der Frauen zusammen mit 13 Frauen aus dem Kooperationsraum Elbe-Ems organisiert. Denn „Zukunftsplan: Hoffnung“ ist das Thema des diesjährigen Weltgebetstags. Arbeitshilfen, Vorschläge und Anregungen kommen von einem Komitee aus England, Wales und Nordirland.

Englische Lieder werden eingeübt

Damit der Funke der Hoffnung auch auf die Gemeinde überspringt, treffen sich die Frauen seit sechs Wochen in neuer Zusammensetzung, um den Gottesdienst vorzubereiten. Bei den Proben im Saal der SELK in Balhorn werden spezielle englische Lieder und Texte intensiv besprochen und eingeübt. Eine Musiklehrerin begleitet die Frauen auf dem Klavier. Für den Gottesdienst am Weltgebetstag wurde extra Michaela May, Kirchensängerin aus Bad Emstal-Sand, engagiert.

Die Liturgie ist geprägt von Dialogen zum Vortragen von Bibeltexten, von Meditationen, insbesondere zum Symbol des Regenbogens auf dem Titelbild, von Gebeten, Fürbitten und Liedern. „Einen besonderen Raum nehmen drei Texte von englischen Frauen ein“, erklärt Ingrid Zeisberg-Heinemann vom Team. Mit verteilten Rollen wird das Schicksal der Frauen erzählt. So hilft die mittellose Lina ihrem kranken Sohn, die vier Enkelkinder aufzuziehen.

Gottes Hilfe in fast ausweglosten Situationen

Natalie wurde von ihrem Ehemann misshandelt und Emily wurde durch einen Tumor gehörlos. Doch sie alle können sich durch Gottes Hilfe aus fast ausweglosen Situationen befreien. Ihre Geschichten stehen symbolisch für Armut, Gewalt und Isolation in ihrem Land. Vor der Pandemie wurden auch spezielle Gerichte aus dem jeweiligen Land am Weltgebetstag angeboten, doch das ist wegen Corona nicht mehr möglich.

Der Weltgebetstag der Frauen findet am Freitag, 4. März, 19 Uhr im Saal der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche Balhorn und am Sonntag, 6. März in der evangelischen Kirche in Bad Emstal-Sand um 10.30 Uhr statt. (Ursula Neubauer)

Weltgebetstag

Der erste Weltgebetstag der Frauen in Deutschland wurde am 4. März 1927 gefeiert. Jedes Jahr schreiben Frauen aus einem anderen Land der Welt die Liturgie vor. Dieses Jahr haben Christinnen aus England, Wales und Nordirland die Lieder und Texte für den Weltgebetstag zusammengestellt. Er findet jeweils am ersten Freitag im März statt.

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